EU-Kommission gibt Schaeffler grünes Licht

26 Dezember, 2008

Die EU-Kommission hat keine kartellrechtlichen Einwände gegen das Übernahmeangebot der Schaeffler-Gruppe an Continental. Das Familienunternehmen aus Herzogenaurach zahlt in den nächsten acht Tagen für alle angebotenen Aktien 75 Euro, hat sich aber verpflichtet sich bis 2012 mit nicht mehr als 49,99 Prozent am Automobilzulieferer aus Hannover zu beteiligen.

Überschüssige Wertpapiere will Schaeffler weiterverkaufen. Das Unternehmen verpflichtet sich gleichzeitig die bisherige Strategie und Geschäftspolitik des Conti-Vorstands unter Beibehaltung des bisherigen Markt- und Markenauftritts zu unterstützen und keine Verkäufe oder sonstige wesentliche Strukturmaßnahmen zu verlangen. Kurz vor der kartellrechtlichen Genehmigung hatte es zwischen beiden Firmen erneut Streit gegeben. Schaeffler hatte sich mit einem Brief an die Banken in Kreditnachverhandlungen von Continental eingemischt.

Nach der Übernahme sollen gemeinsame Teams gebildet werden, kündigte Schaeffler-Geschäftsführer Dr. Jürgen M. Geißinger an. Die Zeit der Machtkämpfe müsse nun vorbei sein, sagte er.

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Continental provoziert Schaeffler

26 Dezember, 2008

Der Zwist zwischen Continental und der Schaeffler Gruppe eskaliert. Wenn die Parteien nicht der Vernunft den Vortritt lassen, läuft das Unternehmen Gefahr, Schaden zu nehmen. Das kann keiner der Akteure wollen.

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Schaeffler strebt außerordentliche Hauptversammlung von Continental an

18 Dezember, 2008

Der Streit zwischen Mehrheitsaktionär Schaeffler und Continental nimmt weiter zu. Das Familienunternehmen aus Herzogenaurach will Medienberichten nach eine außerordentliche Conti- Hauptversammlung einberufen.

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Beiersdorf verdrängt Continental aus dem DAX

17 Dezember, 2008

Die Beiersdorf AG verdrängt die Continental AG aus dem DAX, dem Börsenindex der 30 größten Aktiengesellschaften. Das gab die Frankfurter Börse heute (17. Dezember 2008) in Frankfurt bekannt.

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Schaeffler rechtfertigt Einmischung bei Continental

15 Dezember, 2008

Die Schaeffler-Gruppe hat ihre Einmischung in die Kredit-Nachverhandlungen der Continental AG gerechtfertigt. Man habe mit dem Brief an die Banken Schaden abwenden wollen, teilte das Familienunternehmen aus Herzogenaurach mit. Schaeffler hält 20 Prozent an dem Automobilzulieferer aus Hannover und will seinen Anteil zunächst auf 49,99 Prozent ausbauen.

Continental-Chef Karl-Thomas Neumann hatte sich am Freitag (12.12.2008) öffentlich beschwert, dass die Schaeffler-Gruppe sich mit einem Brief in die derzeit laufenden Bankengespräche eingemischt hatte. Dies verstoße gegen die Investorenvereinbarung. Continental führt derzeit Nachverhandlungen über die milliardenschweren Kredite, die im Rahmen der Übernahme von Siemens VDO Ende 2007 aufgenommen hatte.

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