Schaeffler-Gruppe erreicht Übernahmeziel bei Continental

2 September, 2008

Die Schaeffler-Gruppe hat nach dem Ende der Annahmefrist ihren Anteil an der Continental AG auf rund 48,32 Prozent ausgebaut. Dieses Ergebnis sei ein großer Erfolg und das Ziel einer strategischen Beteiligung über 30 Prozent an der Continental AG damit erreicht, erklärte Dr. Jürgen M. Geißinger, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Familienunternehmens aus Herzogenaurach.

Damit sei der Weg frei, so schnell wie möglich Gespräche mit Continental über Kooperationsprojekte zu beginnen, um für beide Unternehmen durch die Bündelung der Entwicklungs- und Innovationskompetenzen neue Marktchancen zu eröffnen, so Geißinger weiter.

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Merrill Lynch senkt Rating für Continental

2 September, 2008

Die Analysten von Merrill Lynch haben ihr Rating für Continental auf Underperform von zuvor Neutral abgesenkt. Merrill Lynch sieht bei Continental nach dem Auslaufen des bis zum 16.
September verlängerten Übernahmeangebotes von Schaeffler nur noch ein sehr begrenztes Potenzial für den Wert. Die Analysten rechnen weiter mit einer Gewinnwarnung in den nächsten Monaten bezogen auf die operativen Ziele für 2008 und 2009 – wie es die Wettbewerber zuvor schon abgegeben haben. Der stellvertretende CEO Alan Hippe hatte bereits auf der Analystenkonferenz am 27. August gegenüber Reportern bestätigt, dass das Umfeld für das Unternehmen schwieriger geworden ist.

Einstufung: Gesenkt auf Underperform (Neutral)
Kursziel: Gesenkt auf 60 (70) Euro

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Conti erhält Zustimmung der Türkischen Wettbewerbsbehörde zur Übernahme der Oltas SPA

29 August, 2008

Nach der Zustimmung der türkischen Wettbewerbsbehörden vergangene Woche hat die Continental AG 89,66 Prozent der Anteile an der Oltas SPA mit Sitz in Istanbul, Türkei erworben.

Oltas ist Continentals exklusiver Reifen-Vermarkter für die Pkw- und Nfz-Reifenmarken Continental, Uniroyal und Barum in der Türkei. „Wir freuen uns sehr über die schnelle Freigabe. Jetzt können wir unsere Marktposition für Nfz- und Pkw-Reifen in der Türkei und in Osteuropa insgesamt Schritt für Schritt deutlich verbessern“, so Dr. Alan Hippe, der im Vorstand für die Division Pkw-Reifen verantwortlich ist und vor kurzem zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Continental AG bestellt wurde. oltas
oltas_02 Die Türkei gilt als einer der Wachstumsmärkte der nächsten Jahre in Europa und ist einer der wichtigsten Märkte für Nfz-Reifen in Europa. Die Oltas SPA hat 2007 mit 65 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 39 Millionen Euro erwirtschaftet und verfügt heute über ein Franchise-Händler-Netzwerk mit mehr als 200 Shops, das weiter ausgebaut werden soll.
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Elektrofahrzeuge und Hybridantrieb mit beachtlichem Interesse

28 August, 2008

Elektrofahrzeuge und Fahrzeuge mit Hybridantrieb finden weltweit beachtliches Interesse – in Großbritannien hingegen bislang noch weniger. Ingesamt 30,2 Prozent (weltweit 36,0 Prozent) der befragten Briten wären bereit, ein Hybridfahrzeug zu kaufen; 37,1 Prozent (weltweit 45,8 Prozent) wären am Kauf eines Elektrofahrzeugs interessiert.

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Continental kooperiert mit Universitäten

28 August, 2008

Continental kooperiert in unterschiedlichsten Projekten mit Universitäten. Dabei wird Grundlagenforschung betrieben und an produktorientierten Projekten gearbeitet. Die Zusammenarbeit bietet für die Universitäten, für den führenden europäischen Reifenhersteller wie auch für Autofahrer diverse Vorteile:

Für die Universitäten bedeuten Drittmittel bessere Forschungsbedingungen und mehr Arbeitplätze für Doktoranden, die Industrie gewinnt durch die Beschleunigung von Grundlagenforschung und Produktentwicklung – und der Autofahrer erhält beispielsweise schneller Reifen mit besseren Haftungseigenschaften oder höherer Laufleistung. Der hannoversche Reifenhersteller arbeitet derzeit in unterschiedlichsten Projekten mit Universitätsinstituten in Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweden und der Slowakei zusammen.

Eine Reihe von Partnerschaften verbindet den Bereich Forschung und Entwicklung (F & E) von Continental mit Universitäten: In Deutschland sind Karlsruhe, Göttingen, Hannover und Dresden die größten unter ihnen. Dabei werden unterschiedliche Projekte zwischen der Industrie und der Wissenschaft gemeinsam betrieben. So wird in der Leibniz Universität in Hannover über Kraftschluss auf Schnee und Eis geforscht, neuartige Metalloxyde sollen die Haltbarkeit des Reifens verbessern und die Simulation von Reifen-/ Fahrbahngeräuschen in Hannover und Göteborg lässt schon vor dem ersten Reifen-Prototypen eine weitere Absenkung möglicher Geräuschquellen im Straßenverkehr zu. In Dresden untersuchen Fachleute, wie sich die Vulkanisation von Reifen in der Form weiter verbessern lässt, während in Göttingen an neuartigen Polymeren geforscht wird. Im Trommelprüfstand der Universität Karlsruhe können ganzjährig Versuche mit Winterreifen auf Schnee und Eis gefahren werden – unter realistischen Einsatzbedingungen und mit beliebig einstellbaren Temperaturen. Auch neuartige Versuche zu Verschleißmechanismen sollen bald folgen.

„Für die Hochschulen und für uns haben solche Kooperationen viele Vorteile“, erläutert Programmmanager Dr. Thomas Becherer die Zusammenarbeit. „Gerade heute werden Drittmittel, die zusätzlich attraktive Projekte mit in die Universitäten bringen, immer wichtiger. Außerdem tragen solche Aufträge zum universitätsinternen Ranking der Institute bei. Für Continental heißt das, dass wir mit unseren rund 1.200 Mitarbeitern in der F&E an anderen Projekten arbeiten können und so einen nennenswerten Zeitgewinn haben.“ Zu den Kooperationen zählen auch Doktor- und Diplomarbeiten sowie diverse andere Projekte.

Nicht nur die Forschungsergebnisse an sich, auch der gegenseitige Know-how-Austausch zwischen den Fachleuten innerhalb und außerhalb der Hochschulen ist positiv. „Wir bekommen so neue Anstöße für unsere Arbeit, die zwar manchmal nicht sofort verwertbar sind, dafür aber künftig Erfolge versprechen“, sagt Dr. Becherer. Auch der personelle Austausch mit den Hochschulen ist für beide Seiten interessant: So hat Continental eine Reihe von jungen Mitarbeitern direkt aus den Projekten gewinnen können – andererseits haben auch Mitarbeiter aus der Industrie manches Mal wieder auf die Seite der Hochschulen gewechselt. „Natürlich ist es schade, wenn Spezialisten wieder in die Forschung gehen“, weiß Dr. Becherer. „Aber die Kontakte bleiben – so ist ein Kollege vor einiger Zeit zur Universität Karlsruhe gewechselt, um seine Forschungen weiter auszubauen. Mitgenommen hat er mehrere Projekte, die er nun zusammen mit uns und seinen Studenten und Doktoranden weiterführt. Es bleibt aber nicht auf Forschungsaufträge beschränkt. So hat der Kollege auch eine zukunftweisende Form der Kooperation von Lehre und Industrie etabliert. In einem Seminar bearbeiten Studenten nach den Regeln des Projektmanagements von Continental aktuelle Themen, die von uns gestellt werden. Das Seminar ist jedes Semester ausgebucht und meine Kollegen sind von den Ergebnissen begeistert.“

Die Kooperation mit Hochschulen hat im Reifenbereich von Continental Tradition: Bereits in den 80er Jahren wurden gemeinsame Projekte angestoßen und durchgeführt. Inzwischen ist die Zusammenarbeit auf beiden Seiten zur Normalität geworden, die – so Dr. Becherer – kontinuierlich weiter ausgebaut werden soll.

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