Peter Becker verlässt Dunlop

22 Januar, 2008

Peter Becker, Leiter der Pkw-Reifenentwicklung des Forschungs- und Entwicklungszentrums von Dunlop in Hanau, wird das Unternehmen verlassen. Der 49-Jährige wird sich im Verlauf des zweiten Quartals 2008 einer neuen beruflichen Herausforderung widmen. Wer Nachfolger wird, ist noch nicht bekannt.

Peter Becker war seit 1989 bei Dunlop beschäftigt. Der gelernte Flugzeugmechaniker und Diplomingenieur der Fachrichtung Maschinenbau hatte zunächst verschiedene leitende Positionen in der Testabteilung des Hanauer Reifenherstellers inne, bevor ihm im Jahr 2001 die Leitung der Pkw- Reifenentwicklung sowohl für das Erstausrüstungs- wie für das Ersatzgeschäft übertragen wurde. In dieser Funktion war Becker maßgeblich an der Neu- und Weiterentwicklung der Produktpalette im High- und UltraHighPerformance-Segment beteiligt.

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Neuer Dunlop-Reifen für Kraftroller

14 Januar, 2008

Dunlop hat einen Reifen speziell für großvolumige Kraftroller entwickelt, die immer häufiger Leistungen wie ein Motorrad bieten. Der Scootline SX01 mit neuen Gummimischungen und neuem Profildesign ist speziell auf guten Grip bei Nässe und auf hohe Stabilität abgestimmt.

Die Gummimischungen sollen die Haftungsreserven auf nasser Fahrbahn erhöhen. Die Profilblöcke und Seitenwände sind extra versteift. Die geschwungene Mittelrille des Vorderradreifens und die mehrfach gekrümmten breiten Profilrillen des Hinterradreifens sorgen laut Reifenhersteller für eine gute Wasserableitung.
Der Vorderradreifen ist in den Dimensionen 110/90-13, 120/80-14 und 120/70-14 erhältlich. Den Hinterradreifen bietet Dunlop ab sofort in den Größen 130/70-13, 150/70-13 sowie in 150/70-14 an.

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Goodyear Dunlop präsentierte sich als ausgezeichneter Arbeitgeber

4 Januar, 2008

Einer der weltweit größten Reifenhersteller – sehr gut positioniert in dem Nischenmarkt der Highperformance-Reifen und ausgezeichnet mit dem Top-Arbeitgeber Automotive Award 2007 – das Hanauer Traditionsunternehmen Goodyear Dunlop Tires GmbH konnte mit hervorragenden Zahlen und Fakten glänzen, als Stadtrat Dr. Ralf-Rainer Piesold gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Horst Hupke die Firma für eine Betriebsbesichtigung besuchte. Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Gerd Grünenwald, hatte es übernommen, die Vertreter der Stadt Hanau zu begrüßen und einen historischen Abriss über die Entwicklung des Standortes zu geben.

Dabei konnte Grünenwald, der demnächst in den Ruhestand geht, die letzten drei Jahrzehnte aus eigenem Erleben schildern, denn so lange gehört er bereits dem Unternehmen an. Dass sich nach dem bevorstehenden Wechsel in der Geschäftsführung nichts am Sitz der Chefetage ändern wird, nahm Piesold erfreut zur Kenntnis. Auch der Nachfolger Dr. Rainer Landwehr, der von Grünenwald den Vorsitz der Geschäftsleitung im Laufe des Jahres übernimmt, will an der Brüder-Grimm-Stadt festhalten, bestätigten die beiden Firmenvertreter gegenüber Piesold und Hupke.

Beim Rundgang erfuhr der Stadtrat, dass Goodyear Dunlop heute im Rahmen eines Joint Ventures Teil eines der weltweit größten Reifenhersteller, der Goodyear Tire & Rubber Company, ist. Produziert werden weit mehr als 500 verschiedene Reifenausführungen.

Wie Grünenwald dem Wirtschaftsdezernenten erläuterte, hat der Reifenhersteller seinen Standortsicherungspakt für die sieben deutschen Werke gerade um weitere vier Jahre bis Ende 2011 verlängert. Am Hanauer Standort, wo zur Zeit rund 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 113 Auszubildende beschäftigt sind, will das Unternehmen in den nächsten Jahren weiter investieren.

gerd-gruenenwald Mit Stolz berichtete Gerd Grünenwald von den Erfolgen des Hightech-Standortes, ohne dabei den Hinweis zu vergessen, dass sich Hanau immer auch in Konkurrenz zu den anderen weltweiten Produktionsorten verteidigen müsse. Das sei nur zu durch einen hohen Innovationsgrad und Reifen zu schaffen, die höchsten Hightech-Standard darstellen. Perspektivisch müsse man sich jedoch darauf einstellen, dass die traditionellen europäischen Märkte nicht unbedingt die Zukunftsmärkte für die Reifenproduktion darstellen. Osteuropäische und vor allem asiatische Standorte können zu wesentlich günstigeren Kosten produzieren und stellen deutsche Produktionsstandorte immer wieder vor die große Herausforderung, ihre Produktivität laufend zu verbessern.

Auch in Sachen Ausbildung ist Goodyear Dunlop ein Vorbild mit immerhin 113 Auszubildenden. Daneben ist der Hanauer Traditionsbetrieb eines der projektgebenden Unternehmen in Kooperation mit der Steinbeis-Business School Rhein-Main. In dieser Funktion übernimmt Goodyear Dunlop Tires GmbH einen der 12 MSc-Studenten des jetzt begonnenen zweijährigen Aufbaustudiums.

Dieses Engagement, so Grünenwald, geschehe vor dem Hintergrund, dass gut ausgebildete Mitarbeiter auch die Garantie dafür seien, dass Hanau wie bisher immer Innovationsmotor bleiben und im Bereich “Forschung und Entwicklung” seine Führungsrolle im Konzern behalten könne.

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Dunlop auf der Essen Motor Show 2007

20 November, 2007

Im Rahmen des Saisonabschlusses und -höhepunkts der Motorsport- und Tuningszene bei der Essen Motor Show (1. bis 9. Dezember 2007) präsentiert sich Dunlop mit einem umfangreichen und vielseitigen Auftritt. In Halle 3, Stand 129, (Eingang West) zeigt der Reifenhersteller gemeinsam mit drei hochkarätigen Tuning-Partnern ein umfangreiches Reifensortiment und spektakuläre Fahrzeuge. Neben den Fahrzeugen der strategischen Tunerpartner Abt Sportsline, Cargraphic und Carlsson sind mit dem BMW Z4 von Schubert Motorsport sowie einem Maserati MC12 Corse außerdem zwei weitere Hightlights ausgestellt, die die Kompetenz von Dunlop als Reifenpartner demonstrieren. motorshow Sie dokumentieren den thematischen Brückenschlag, der unter dem auffälligen Dunlop-Bogen des Messestands stattfindet: Denn Dunlop ist für Profi-Motorsportler ebenso zuverlässiger Partner wie für Fahrer im alltäglichen Straßenverkehr. Letztere profitieren dabei vom Wissen, das im Hochleistungsbereich an der Rennstrecke und im Tuning-Einsatz gewonnen wurde. Das können übrigens auch die Besucher des Messestands hautnah erfahren – etwa durch die Teilnahme am Gewinnspiel „Reifen begreifen“ oder bei der Begegnung mit aktuellen und ehemaligen Motorsportlern im Rahmen des großen Klassentreffens der Zeitschriftenserie „Hallo, wie geht’s?“ am 8. Dezember (ab 15.00 Uhr auf dem Dunlop Stand).

Abt, Cargraphic und Carlsson präsentieren Tuning-Highlights
Ein zentrales Thema im Rahmen des Messestands wird in diesem Jahr der gemeinsame Auftritt mit drei der hochkarätigsten Tuner der Republik sein. Abt Sportsline (Kempten), Cargraphic (Landau) und Carlsson (Merzig) präsentieren auf integrierten Ausstellungsflächen mit jeweils drei Fahrzeugen Höhepunkte ihres Tuningprogramms. Die Audi- und Volkswagenspezialisten von Abt bringen einen Abt AS 4, einen Abt AS 5 und einen Abt R8 mit nach Essen. Die Porsche-Schmiede Cargraphic glänzt mit einem 997 GT3 RSC 4.0, einem 957 Cayenne Turbo RSC und einem 997 GT2 RSC. Bei den Veredlern von Carlsson geht ein Carlsson CD22 auf Basis der neuen C-Klasse T-Modell und ein Carlsson CD 32 auf Basis der M-Klasse ML auf die Reise nach Essen, außerdem ist der spektakuläre Carlsson Aigner CK65 RS „Eau Rouge“ zu sehen.

Brückenschlag zum Motorsport
Mit den drei Partnern, die sich in Essen präsentieren, verbindet Dunlop nicht nur eine enge Zusammenarbeit im Tuningbereich. Mit allen drei Häusern lässt sich auch die Verbindung zum Motorsport-Engagement der Hanauer herstellen. So konnte das DTM-Team von Abt Sportsline jüngst kräftig feiern, holten mit Mattias Ekström und Martin Tomczyk die Piloten der Allgäuer doch den ersten und dritten Platz der Meisterschaft und fuhren überdies den Sieg in der Teamwertung heraus. Für Cargraphic konnte Marc Basseng im Porsche 997 GT3 RSC 4.0 den Vorjahressieg in der GT-Klasse beim Tuner-Grand-Prix in Hockenheim wiederholen. Mit einem Porsche 997 RSC 3.8 holte der Leutenbacher überdies auch den Lorbeer in der Cabrio-Wertung. Das Einsatzteam von Carlsson schließlich steht für ein langjähriges und erfolgreiches Engagement im Endurancebereich – die Saarländer gehören zu den festen Größen im Starterfeld des 24h-Rennens auf dem Nürburgring.

Gewinnspiel macht Reifen-Kompetenz greifbar
Für die enge Verbindung zur Ideen- und Technik-Schmiede im Motorsport stehen auch die beiden Fahrzeuge auf der vierten Ausstellungsfläche des Messestandes in Essen. Dort präsentiert sich der 755 PS starke und Dunlop SP Sport Maxx GT bereifte Maserati MC12 Corse, der als erstes einer auf zwölf Exemplare begrenzten Kleinserie kürzlich an Ex-DTM-Pilot Hubert Haupt ausgeliefert wurde und deutschlandweit das einzig strassenzugelassene Exemplar des Traumsportwagens ist. Das zweite Highlight ist der BMW Z4 M-Coupé von Schubert Motorsport, eines der erfolgreichsten Fahrzeuge der vergangenen Saison in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN): Zwei zweite, drei dritte und zwei vierte Plätze holte der Fahrerkader mit Claudia Hürtgen, Hans-Joachim Stuck, Sohn Johannes Stuck und Richard Göransson. Der Schubert-Z4 steht im Mittelpunkt eines Gewinnspiels, an dem alle Standbesucher in Essen teilnehmen können. „Reifen begreifen“ lautet die Überschrift über dem Spiel, bei dem die Besucher unterschiedliche Profiltypen in der Blackbox ertasten und somit Ihre Reifenkompetenz unter Beweis stellen können. Und wer erfolgreich begreift, der kann im Wortsinne eine „Erfahrung“ der besonderen Art machen. An jedem Messetag wird ein Tagessieger ermittelt, der im Jahr 2008 als Beifahrer im Schubert-Z4 eine Runde durch die „Grüne Hölle“ der Nürburgring-Nordschleife machen darf. Darüber hinaus wird noch ein Hauptpreis verlost – ein exklusives DTM VIP-Wochenende für zwei Personen bei einem Rennen der Saison 2008 in Deutschland.

Neue Produkte und Testsieger
Auf der Essen Motor Show präsentiert Dunlop den neuen Direzza 03G, der ab dem Frühjahr 2008 das Angebot der strassenzugelassenen Rennreifen von Dunlop erweitert wird. Durch seinen motorsportlichen Charakter ist dieser Reifen speziell für den Einsatz unter rennähnlichen Bedingungen bestimmt. Doch auch abseits der Rennstrecke wird einiges geboten. Im Frühjahr feierte der Max-Performance-Reifen Dunlop SP Sport Maxx GT sein Debüt im deutschen Markt. Dieser Reifen stellt eine absolute Neuentwicklung dar und wird zukünftig das gehobene Ultra High Performance-Segment abdecken. Präsentiert werden aber auch der Dunlop SP Sport Fast Response, der insbesondere für Mittelklassefahrzeuge häufig die perfekte Wahl bei der Umrüstung ist. Passend zur kalten Jahreszeit wird auch das aktuelle Winterreifensortiment ausgestellt. Darunter der in dieser Saison neu erschienene Dunlop SP Winter Response, ein Reifen, der speziell für die Bedürfnisse von Kleinwagen und Mittelklassefahrzeugen entwickelt wurde und der Hochleistungsreifen Dunlop SP Winter Sport 3D, der in einigen beliebten Tuning-Umrüstgrößen angeboten wird. Beide Reifenprofile konnten sich auf Anhieb bei allen wichtigen Tests der Automobilzeitschriften Spitzenplätze sichern. Als weitere Highlights aus dem Sortiment sind beispielsweise RunOnFlat-Reifen mit Notlaufeigenschaften oder Produkte für SUV-Fahrzeuge zu sehen.

Höhepunkt für Autogrammjäger: Traditionelles Klassentreffen von „Hallo, wie geht’s?“
Ein traditionell bei vielen Besuchern, Ausstellern, Aktiven und Journalisten beliebter Termin ist das Klassentreffen unter dem Motto „Hallo, wie geht’s?“. Unter der gleichnamigen Rubrik begibt sich Journalist Rainer Braun im Motorsport-Fachblatt Motor Sport aktuell in mittlerweile fast 300 Folgen auf die Spur ehemaliger Motorsportler. Unter dem gemeinsamen Patronat von Dunlop und der Messe Essen ist das jährliche Treffen der Ehemaligen am Freitag, 8. Dezember (15.00 – 18.00 Uhr) ein Höhepunkt. Diesmal trägt die Veranstaltung die Überschrift „lebe wild und gefährlich – die großen Formel-V-Jahre“. Prominente Überraschungsgäste werden an ihre persönlichen Erlebnisse in dieser ehemaligen Talentschmiede der Nachwuchspiloten erinnern, aber auch Vertreter aus anderen Motorsportdisziplinen werden beim Get Together zu Gast sein: Die perfekte Gelegenheit für Autogrammjäger und Fans zu einem Wiedersehen mit Vollgashelden und Motorsportlegenden.

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Gummi ist nicht gleich Gummi die Mischung machts

8 November, 2007

Vielen Autofahrer sind der Meinung: „Das sich gute Sommerreifen auch fürs fahren im Winter eignen.“ Doch das ist eine Fehleinschätzung. Auch der beste Sommerreifen kommt in der kalten Jahreszeit an seine Limit. Denn die Gummimischungen von Sommerreifen sind so ausgelegt, dass sie bei warmen bis heißen Temperaturen eine bestmögliche Haftung entwickeln. Je kälter es wird, desto härter wird die Mischung von Sommerreifen und ihre Haftung kann sich spürbar verringern. Darauf wies der Reifenhersteller Dunlop bei seinem Winterreifen Workshop in der Nähe von Hanau hin.

Der ARD-Wetterexperte Thomas Ranft,erklärte, dass Schnee nicht zwangsläufig zum Winter gehört. Denn schließlich heiße es auch Winterreifen und nicht „Schneereifen“. Auch auf die Klimaerwärmung, sollten sich etwaige Winterreifenmuffel nicht verlassen, da sich diese erst über Jahrhunderte auswirken werde. Auch wenn wir momentan noch ein mildes Klima haben, hat dies nichts mit der Erwärmung zu tun.

Ist ein Auto mit Winterreifen gerüstet bringt das bei kühlem Wetter einen großen Sicherheitsvorteil. bremsweg Auf Schnee steht ein Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h 42 Meter früher als ein Fahrzeug mit Sommerreifen. Wenn das Auto mit Winterreifen bereits steht, hat das Fahrzeug mit Sommerreifen noch eine Restgeschwindigkeit von 49 km/h, erklärte Dr. Ulrich Steinbrecht, Leiter Material-Entwicklung Pkw-Reifen, Dunlop-Entwicklungszentrum Hanau.

Dunlop Winterreifen haben in den wichtigsten Winterreifentests Top-Platzierungen belegt. Die ausgezeichneten Winterreifen Dunlop SP Winter Sport 3D und SP Winter Response unterscheiden sich nicht nur wegen eines ausgeklügelten Profils von ihren Sommerkollegen, sondern auch durch ihre Gummimischung. Diese ist bei niedrigen Temperaturen noch flexibel genug, so dass der Reifen über ein hohes Gripniveau verfügt.

Die jeweiligen Mischungen müssen unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden. Der Laufstreifen verlangt eine Mischung für maximalen Grip. Bei den Mischungen für Karkasse und Gürtel stehen eher die dynamische Beständigkeit und die Haftung mit Festigkeitsträgern im Vordergrund. Beim Grundstoff handelt es sich um Kautschuk. Verwendet wird sowohl natürlicher als auch synthetischer Kautschuk, der in der Reifenproduktion mittlerweile die Hauptrolle spielt.

Winterreifen verfügen zudem über ein System von Profilblöcken, die von vielen schmalen Rillen, so genannten Lamellen, durchzogen sind. Beim Dunlop SP Winter Sport 3D sorgt eine Dreizonen-Lauffläche für Grip, die über drei unterschiedliche Lamellenkonstruktionen und dreidimensionale Lamellen im Schulterbereich verfügt. Beim Abrollen öffnen sich die Lamellen minimal, so dass die Profilkanten wie kleine „Greifhaken“ wirken. Angesichts zahlreicher Profilböcke verfügen die Winterreifen über ein auffälliges Kanalsystem, das Wasser und Schneematsch schnell aus der Aufstandsfläche des Reifens ableitet. Somit sorgt das auffällige Profildesign für hervorragende Drainageeigenschaften und reduziert die Aquaplaningefahr.