Continental setzt in Hannover Dialog mit französischen Arbeitnehmervertretern fort

12 Mai, 2009

Das deutsche Management der Continental Division Pkw-Reifen ist am Dienstag in Hannover mit einer Delegation französischer Gewerkschafts- und Belegschaftsvertreter zusammen getroffen.

An dem Treffen nimmt auch Herr Philippe Gustin teil, Berater im französischen Ministerium für Wirtschaft, Industrie und Beschäftigung und zuständig für die Umstrukturierungen und wirtschaftlichen Veränderungen.

Das Treffen dient dem Abbau vorhandener Spannungen vor dem Informations- und Konsultationsprozess mit dem Gesamtbetriebsrat von Continental France und verschiedenen französischen Standortbetriebsräten. Während des Treffens erläutert der deutsche Reifenhersteller die wirtschaftlichen Gründe für das Projekt zur Einstellung der Produktion am Standort Clairoix und seine sozialen Zusagen. Die Sozialpartner haben Gelegenheit, sich zu der Situation zu äußern. 

„Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass das deutsche Management nur Gespräche über dieses Projekt führen und die Gründe erklären kann“, erklärte Nikolaï Setzer, Leiter der Division Pkw-Reifen von Continental. „Verhandlungen liegen in der Verantwortung des französischen Managements, das hierfür zuständig ist und über die entsprechenden Befugnisse verfügt. Die Fragen, auf deren Beantwortung die Mitarbeiter warten, wie Wiedereingliederung, Umschulungsunterstützung oder Abfindungen, können nur auf den Treffen von Gesamtbetriebsrat und Standortbetriebsrat behandelt werden, deren nächste Sitzungen am 14. und 19. Mai stattfinden werden“, fügte er hinzu.

Continental hat klare Zusagen für eine vorbildliche Unterstützung jeder einzelnen Mitarbeiterin und jedes einzelnen Mitarbeiters gegeben, sollte das Projekt zur Einstellung der Produktion am Standort Clairoix umgesetzt werden müssen. Dazu müssen sich die Mitarbeitervertreter mit dem Management von Continental France an einen Tisch setzen und mit ihm zusammenarbeiten.

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