ADAC zieht Bilanz seiner Luftrettung

22 Januar, 2008

Im Jahr 2007 musste die ADAC-Luftrettung zu insgesamt 42 206 Einsätzen starten. Das sind 2690 oder 6,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Bei durchschnittlich 116 Rettungsflügen pro Tag versorgten die Gelben Engel der Luft insgesamt rund 36 500 Patienten.

Einer der Gründe für den starken Anstieg der Einsätze war der milde Winter 2006/2007 und das ungewöhnlich warme Frühjahr 2007. Viele Menschen mit Herz-Kreislaufproblemen kämpften mit den ungewohnt hohen Temperaturen.
Die meisten Primäreinsätze musste der Helikopter „Christoph 31“ in Berlin mit 2990 Starts absolvieren. Diese Station verbuchte gleich fünfmal den Tageshöchstwert mit 15 Rettungsflügen.
Bei über der Hälfte aller Einsätze (58 Prozent) handelte es sich um internistische Notfälle wie akute Herzerkrankungen oder Schlaganfälle. Der zweithäufigste Anforderungsgrund für die Hubschrauber waren Verkehrsunfälle. Bei mehr als 15 Prozent aller Einsätze wurden die ADAC-Luftretter zu Unfällen gerufen.
Bisher hat der ADAC als einer der Wegbereiter der Luftrettung in Deutschland und als größter ziviler Anbieter über 220 Millionen Euro in den Ausbau der Luftrettung in Deutschland investiert. Die gemeinnützige ADAC-Luftrettung GmbH beschäftigt derzeit mehr als 150 Mitarbeiter in 32 Stationen und Verwaltung und arbeitet dabei mit 760 Ärzten und 280 Rettungsassistenten der verschiedenen Standortkliniken und Hilfsorganisationen zusammen.
In dem Zusammenhang warnt der ADAC vor dubiosen Drückerkolonnen, die an Haustüren unter dem Deckmantel der Hilfsbereitschaft unnötige Mitgliedschaften oder Spenden für Luftrettungsorganisationen zu erschleichen. Der Automobilclub betont, dass Rettungsdienst eine staatliche Verpflichtung ist und für die schnelle Hilfe durch den Rettungshubschrauber keinerlei Mitgliedschaften notwendig sind. Für den Patienten entstehen keine zusätzlichen Kosten.

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Fahren bei Dunkelheit

9 Januar, 2008

Für Autofahrer bedeutet die dunkle Jahreszeit immer noch erhöhte Aufmerksamkeit. Mehr als 40 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle ereignen sich nach Angaben des ADAC nachts, obwohl in dieser Zeit nur ein Viertel aller Fahrten stattfindet.

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Neues aus den Alpenländern

11 Dezember, 2007

Ohne Licht aber mit Winterreifen
ADAC: Urlauber müssen 2008 einiges beachten

Österreich

Zum 1. Januar 2008 entfällt die Verpflichtung, tagsüber mit dem Abblend- oder Tagfahrlicht zu fahren. Wer mit Licht am Tag unterwegs sein will, dem ist dies weiterhin erlaubt.

Die Geldbuße für das Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung wird zum 1. Januar 2008 von 25 Euro auf 50 Euro erhöht.

Ab 1. Januar 2008 müssen bei schneebedeckten und vereisten Fahrbahnen an allen Rädern Winterreifen montiert oder Schneeketten an den Antriebsrädern angebracht sein. Schneeketten auf der Antriebsachse als Alternative für Winterreifen sind nur dann erlaubt, wenn die Fahrbahn mit einer zusammenhängenden oder nicht nennenswert unterbrochenen Schnee- oder Eisschicht bedeckt ist und wenn dadurch die Oberfläche der Fahrbahn nicht beschädigt wird. Die neue Verpflichtung gilt jeweils vom 1. November bis 15. April.

Die Preise für Pickerl haben sich erhöht: Die Jahresvignette für Pkw kostet ab sofort 73,80 Euro, die Zwei-Monats-Vignette 22,20 Euro und die Zehn-Tages-Vignette 7,70 Euro.

Wer aus Deutschland durch Vorarlberg in die Schweiz will, kann demnächst sparen. Für die Route durch den Pfändertunnel und über die Rheintalautobahn von Hörbranz nach Hohenems genügt ab Herbst 2008 eine spezielle Vignette zum Preis von zwei Euro, die Zehn-Tages-Vignette ist dann nicht mehr nötig.

Schweiz

Die Jahresvignette ist mit 25 Euro günstiger geworden.

Die Verkehrssicherheit wird erhöht: Durch eine neue Verordnung im Straßenverkehr werden die Kontrolle der Lenk- und Ruhezeiten, Gefahrgutkontrollen sowie die technischen Überprüfungen der Kfz ab 1. Januar 2008 übersichtlicher und transparenter.

Italien

Mailand plant zum 2. Januar 2008 eine Citymaut.

Reifenpannen von LKWS eine Herausforderung

4 Dezember, 2007

Der ADAC TruckService hat die Lkw-Pannenstatistik für das erste Halbjahr 2007 vorgelegt. Dabei stieg die Zahl der Reifenpannen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006 noch einmal um 3,8 Prozentpunkte auf jetzt 30,9 Prozent zu. Auch Probleme mit der Elektrik sind, anders als im besonders milden Winter 2006, wieder vermehrt aufgetreten.

adac Der Anteil der Elektrikprobleme wächst mit 5,6 Prozentpunkten am deutlichsten auf 22,5 Prozent. Ein starker Rückgang ist bei den Motorpannen zu verzeichnen, deren Anteil sich von 25,6 Prozent (1. Halbjahr 2006) auf aktuell 20,5 Prozent verringert hat.
Für die erste Jahreshälfte 2007 ist, genau wie 2006, der Witterungseinfluss zu erkennen: Die sommerlichen Temperaturen bereits im April hätten die Reifenpannen noch einmal deutlich zulegen lassen, erklärte Werner Renz, der Geschäftsführer des ADAC TruckService. Mit 73,9 Prozent entfallen nach den neuen Zahlen fast drei Viertel aller Pannen auf die Hauptursachen Reifen, Elektrik und Motor.

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Winterreifen

13 November, 2007

Der ADAC empfiehlt: Winterreifen auch bei Mietautos wichtig Mieter trägt Verantwortung bei Unfall ohne richtige Ausrüstung

Wer im Winter mit einem Mietauto fahren will, muss dafür sorgen, dass die Reifen für schnee-, matsch- und eisbedeckte Fahrbahnen geeignet sind. Kommt es bei winterlichen Fahrbahnbedingungen mit Sommerreifen zu einem Verkehrsunfall, können auf den Mieter – trotz Vollkaskoschutz – hohe Regressforderungen zukommen.

Das Gesetz sieht keine generelle Winterreifenpflicht vor. Daher sind die Autovermieter nicht verpflichtet, ihre Fahrzeugflotten vollständig auf Winterreifen umzustellen. Sie müssen auch nicht die Reifen kostenlos anbieten. Die Entscheidung, ob ein Fahrzeug mit Winterreifen benötigt wird, liegt beim Mieter, der dafür die Verantwortung trägt. Schon beim Reservieren sollte er sich daher bestätigen lassen, dass das gewünschte Fahrzeug mit  Winterreifen ausgerüstet ist.

Kann der Vermieter bei der Abholung des Fahrzeugs bei winterlichen Straßenverhältnissen kein Fahrzeug mit Winterreifen zur Verfügung stellen, so ist der Mieter berechtigt, die Abnahme zu verweigern, da das Fahrzeug nicht verkehrssicher ist.

Die ADAC-Kooperationspartner Hertz und Sixt haben den größten Teil ihrer Mietwagenflotte mit Winterreifen ausgerüstet. Speziell in den Regionen mit höherer Schneefallwahrscheinlichkeit sollten genügend Autos mit Winterreifen zur Verfügung stehen. Wer rechtzeitig bestellt, hat die Sicherheit, dass das gewünschte Auto mit Winterreifen vorhanden ist, für ADAC-Mitglieder zum Vorteilspreis.
ADAC-ClubMobile – früher nur Inhabern eines ADAC-Schutzbriefs nach einer Panne kostenlos angeboten – sind an über 115 Stationen im Bundesgebiet zu mieten und verfügen über wintertaugliche Bereifung ohne Aufpreis. Die ADAC-Wohnmobile können auf Wunsch ebenfalls mit Winterreifen angemietet werden.