Video-Statement Dr. Alan Hippe Continental

23 August, 2008

Video-Statement von Herrn Dr. Alan Hippe, Mitglied des Vorstands der Continental AG der Continental AG. Weiter Lesen.. »

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Schaeffler am Ziel

21 August, 2008

Nach einem sehr langen Tauziehen hat es die Schaeffler Gruppe geschafft, ihre Ziele zur Continental Übernahme zu erreichen. Ab jetzt hat die Schaeffler Gruppe bei Conti die Zügel in der Hand.
Die beiden Autozulieferer erlangten eine friedliche Einigung in der seit Wochen andauernden Übernahmeschlacht, wie Continental am frühen Donnerstagmorgen (21.8.2008) mitteilte. Dabei machte Schaeffler deutliche Zugeständnisse an Conti. Eine in Hannover befürchtete Zerschlagung soll es nicht geben.

Es war klar abzusehen, dass wenn Schaeffler die Macht an der Conti erhält, kein Platz mehr für Manfred Wennemer ist. Seit Wochen versuchte der Chef der Conti die Übernahme durch Schaeffler zu verhindern, dass er sich hierdurch bei Schaeffler keine Freunde gemacht hat und diese nicht seinen Posten bestätigen werden war abzusehen.

Der 60-Jährige Wennemer zieht seine Konsequenzen und reichte seinen Rücktritt nach fast sieben Jahren an der Conti-Spitze, zum 31.August 2008 ein. Ein Nachfolger soll noch in den kommenden Tagen bestellt werden, als Favorit wird der 41-Jährige Conti-Vorstand Alan Hippe und der 41-Jährige Karl-Thomas Neumann gehandelt.

War die Übernahem zu verhindern?
Womöglich nicht, die Schaeffler Gruppe hat seine Übernahme gut geplant und seine Position gestärkt, bevor sie die Übernahme andeutete, so hält das Unternehmen aus Herzogenaurach schon 8 Prozent der Conti und hat Zugriff auf weitere 28%.
Alle Bemühungen noch einen weißen Ritter oder einem Investor für Conti zu akquirieren verliefen in Sand. Zugleich machte die Autoindustrie Druck, VW-Boss Winterkorn begrüßte ein friedliches Zusammengehen und ermahnte zugleich, dass die geführten Auseinandersetzungen bald beendet sein sollen.

Auch innerhalb der Conti-Führung war man sich nicht einig, welche Strategien und Taktiken eingesetzt werden sollen, so kam es angeblich zwischen Manfred Wennemer und dem Aufsichtsratschef Hubertus von Grünberg zum Eklat. Von Grünberg war vermutlich für eine friedliche Übernahme durch Schaeffler und favorisierte dies.

Übernahme mit Zugeständnissen
Schaeffler erhöht  deutlich sein Angebot von 70,12 Euro auf 75 Euro pro Aktie. Weiterhin verpflichtete sich Schaeffler zu einem Risikoausgleich für Verluste etwa steuerlicher Art, bis zu einer Höhe von insgesamt 522 Millionen Euro , die im Zuge der Übernahme entstehen könnten.
Schaeffler sagte ferner zu, das Engagement bei Conti innerhalb der nächsten vier Jahre auf eine Minderheitsbeteiligung von bis zu 49,99 Prozent zu beschränken. Eine komplette Übernahme aber hatte Schaeffler auch gar nicht angestrebt – das Ziel der Gruppe war ein Anteil von mehr als 30 Prozent, damit hat Schaeffler die Kontrolle bei der Conti. Außerdem sieht die unbefristete Vereinbarung, die frühestens im Frühjahr 2014 gekündigt werden kann, umfangreiche Regelungen zum Schutz der Interessen der Conti sowie ihrer Aktionäre und Mitarbeiter vor. So werde Schaeffler keine Verkäufe von Conti-Sparten verlangen, hieß es. Zudem werde es gegen den Conti-Willen keine Veränderungen etwa in Bezug auf die Unternehmensform, den Sitz, die Konzernzentrale und die Geschäftsbereiche sowie die Börsennotierung geben.

Steigen vielleicht die Russen bei Conti ein

8 August, 2008

Conti-Chef Manfred Wennemer darf man wirklich bedauern. In seinem Kampf, die Übernahme der Continental AG durch die Schaeffler-Gruppe zu verhindern, steht er offenbar allein auf weiter Flur, nur unterstützt von seinem Finanzvorstand Alan Hippe, inzwischen sieben Banken und den eigenen Öffentlichkeitsarbeitern.

Die Kunden äußern Sympathie, weil so für sie ein weltweit starker Partner auf der Seite der Zulieferer entsteht. Die Arbeitnehmer wollen mit Schaeffler lieber den Spatz in der Hand als einen Geier auf dem Dach, der das Unternehmen vielleicht zerfleischen will. Der Aufsichtsrat kommt seiner Aufgabe nach und spricht einen doppelten Rat aus – den zur Mäßigung und den zu einem raschen Ende des Kampfs. Und auch die Presse sieht die Situation der Hannoveraner als aussichtslos.

Sogar das „Heimatblatt“ der Conti, die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ (HAZ) liefert fast täglich Argumente, die ein rasches Ende angeraten erscheinen lassen. Heute weiß sie davon zu berichten, die Banken schauten sich unter russischen Oligarchen und arabischen Scheichs um, ob sich dort nicht jemand findet, der gegen die Schaeffler-Gruppe antreten will. Die Kunden, die Mitarbeiter, die Politiker der Region werden das mit Schrecken lesen.

Von einer leerlaufenden Abwehrmaschine spricht die HAZ und kommentiert, „Schaeffler sitzt bei Conti schon fest im Sattel“. Niemand habe den Ehrgeiz, sie teuer herauszukaufen. Die Öffentlichkeitsarbeiter können einem angesichts dieser Front pro Schaeffler fast Leid tun.

(Von Peter Schwerdtmann) Bericht HAZ

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Conti-Betriebsrat will keinen weißen Ritter

6 August, 2008

An Finanzinvestoren als Hauptaktionären der Continental AG sei man nicht interessiert. Mit dieser Absage zitiert die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ den Betriebsrat des hannoverschen Automobilzulieferers. „Die könnten“ – hörte das Blatt zur Begründung – „erst Recht versucht sein, den höheren Kaufpreis über den Verkauf kompletter Sparten wieder reinzuholen.“

Damit kommentierte der Betriebsrat Versuche des Continental-Vorstands unter Manfred Wennemer, im Übernahmekampf mit der Schaeffler-Gruppe aus Herzogenaurach einen „weißen Ritter“ als Gegengewicht gegen das Schaeffler-Angebot aufzubauen. Dazu führen Zeit Conti-Chef Wennemer und sein Finanzvorstand Alan Hippe offenbar zur Zeit Gespräche mit strategischen und Finanzinvestoren.

„Wenn sie (Schaeffler) aber ihre bisherigen Zusagen in belastbarer, vertraglicher Form rüberbringen, dann lassen wir mit uns reden.“, zitiert das Blatt ein Betriebsratsmitglied. „Es wäre immerhin ein Hauptaktionär, der Ahnung vom Geschäft hat“,

Die Schaeffler-Gruppe hatte eine Garantie für den Bestand der Continental AG als börsennotiertes Unternehmen und Hannover als Standort der Gesellschaft ausgesprochen. Auch Arbeitsplätze sollten im Zusammenhang mit der Übernahme nicht gefährdet werden.

Continental sieht keine Verkaufserfordernis für seine Reifensparte

1 August, 2008

Continental schließt Zukäufe im Reifen-Segment nicht aus. Das sagte Finanzchef Alan Hippe am Donnerstag in einer Analystenkonferenz. Er betonte aber zugleich, das Hauptaugenmerk gelte dem Schuldenabbau. Hippe sagte außerdem, es gebe keine Notwendigkeit, einen Verkauf der Reifen-Sparten in Erwägung zu ziehen. Branchenexperten zufolge könnte die fränkische Schaeffler-Gruppe nach einer Übernahme von Conti die Pneu-Sparten zum Verkauf stellen.

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