ATU und Pit-Stop werden unter Druck gesetzt

2 Juni, 2008

Sechs Monate nach Inkrafttreten der so genannten "Kulanzregelung" hat das Kraftfahrtbundesamt (KBA) etwa 45.000 Autofahrer, in deren Fahrzeuge mangelhafte Filter der Fabrikate GAT, Bosal und Tenneco nachgerüstet worden waren, in einem offiziellen Schreiben aufgefordert, "sehr rasch von der kostenfreien Austauschmöglichkeit Gebrauch zu machen".

Weiter Lesen.. »

Kommentare: 0 » Schlagwörter: , , , , ,

ATU, Pitstop und Werkstätte bekommen Konkurenz

7 Mai, 2008

VW belebt und erweitert das Geschäft mit eigenen Werkstätten. Der Autokonzern will künftig jedes Jahr mehr als 20 Filialen oder Franchisebetriebe der Werkstattkette StopGo eröffnen.

Das teilte Volkswagen am Dienstag mit. Mit dem Ausbau der Werkstattkette für preisgünstige Reparaturen tritt VW nicht nur gegen Rivalen wie ATU oder Pitstop an, sondern bedrängt auch die Werkstätten der eigenen Händler. Beim VW-Händlerverband war am Dienstagnachmittag keine Stellungnahme zum Vorstoß aus Wolfsburg zu bekommen. Traditionell sehen Händler allerdings im Reparatur- und Wartungsgeschäft eine wichtige Stütze ihres Umsatzes.

VW versuchte, mögliche Bedenken der Händler zu zerstreuen, indem der Konzern darauf hinwies, dass die neuen StopGo-Betriebe vor allem auf konzernfremde Marken ausgereichtet seien und auf Autos, die älter als acht Jahre sind. Das Servicegeschäft der autorisierten Partnerbetriebe werde wirkungsvoll ergänzt, da hier überwiegend Kunden mit jüngeren Fahrzeugen konzerneigener Marken in die Werkstatt kämen, so VW-Servicechef Peter Porbeck.

Angesichts nur langsam wachsender Automärkte in Westeuropa ist das Ersatzteil- und Reparaturgeschäft für Autokonzerne eine Chance, Umsatz jenseits des Fahrzeugverkaufs zu machen. Auch Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte in den vergangenen Monaten immer wieder betont, dass er das Geschäft entlang der gesamten Wertschöpfungskette ausbauen möchte.

VW hatte die StopGo-Kette bereits vor mehr als zehn Jahren gegründet – das Konzept allerdings nur halbherzig verfolgt. Die bestehenden rund 70 Filialen sollen in das neue Projekt eingegliedert werden. Das sieht vor, besonders in Toplagen von Ballungszentren Werkstätten zu eröffnen. In angegliederten Läden soll der Verkauf von Zubehör angekurbelt werden. Erst kürzlich war Michael Kern, Ex-Vertriebschef der Marke VW, an die Spitze des Konkurrenten ATU gewechselt.

Kommentare: 0 » Schlagwörter: , , , , ,

ATU Gesellschafter schießen 140 Millionen Euro zu

2 Mai, 2008

Laut Oberpfälzischer Kurier werden die Gesellschafter von A.T.U der finanziell angeschlagenen Autowerkstattkette 140 Millionen Euro Eigenkapital zuschießen. Die Banken hätten dem Finanzkonzept der Investoren KKR (Kohlberg Kravis Roberts) und Doughty Hanson zugestimmt, teilte A.T.U in Weiden mit.

Weiter Lesen.. »

Kommentare: 0 » Schlagwörter: , ,

350 Stellen werden bei ATU gestrichen

2 April, 2008

Wegen des schleppenden Reifengeschäftes aufgrund der milden Witterung wird die Autowerkstattkette ATU etwa 350 der rund 15.000 Stellen abbauen. ATU-Sprecher Markus Stadler bestätigte am Dienstag am Unternehmenssitz im oberpfälzischen Weiden

Weiter Lesen.. »

Kommentare: 0 » Schlagwörter: ,

140 Millionen Euro Finanzspritze für ATU

24 Februar, 2008

Die Finanzinvestoren KKR und Doughty Hanson wollen der hoch verschuldeten Werkstattkette ATU mit einer Kapitalspritze unter die Arme greifen. Auto Teile Unger soll insgesamt 140 Millionen Euro Euro frisches Geld erhalten, wenn die Banken dem Konzept zustimmen.

Der amerikanischen Beteiligungsgesellschaft KKR gehören rund 80 Prozent an ATU, Doughty Hanson hält die restlichen Anteile. Die beiden Eigentümer wollen mit dem zusätzlichen Kapital die ATU-Gläubiger bei der Stange halten und zudem die strategische Neuausrichtung der Werkstattkette vorantreiben. Ein KKR-Sprecher sagte, er rechne bis Ende März mit einem Abschluss der Verhandlungen mit den Banken.

ATU hat bislang einen Schuldenberg von rund 800 Millionen Euro angehäuft und ist vor allem wegen des schlechten Winterreifengeschäfts in die Krise gerutscht. Nach Angaben aus Bankenkreisen liegt der operative Gewinn der Werkstattkette mehr als 100 Millionen Euro niedriger als geplant. Aufgrund der Kreditverträge könnten sich die Gläubiger angesichts dieser Zahlen zurückziehen, was einen Einstieg von Hedgefonds zur Folge haben könnte.

KKR hatte ATU im Jahr 2004 für fast 1,5 Milliarden Euro von Doughty Hanson gekauft. Kurz darauf beteiligte sich die Gesellschaft erneut an der soeben veräußerten Firma. Ein Großteil der Übernahme wurde mit Schulden finanziert, die seither die Bilanz des aufgekauften Unternehmens belasten.

Die Beteiligungsfirmen setzen nun auf eine Neuausrichtung von ATU unter Federführung des neuen Chefs Michael Kern. Das dringlichste Ziel besteht darin, weniger abhängig vom Geschäft mit Winterreifen zu werden.

Kommentare: 0 » Schlagwörter: , ,