Continental erhielt gerade weitere Freigaben für seine bewährten Winterreifen. Sowohl besonders Sportliche, als auch Modelle der Kompaktklasse und der Kleinwagen werden auf Reifen des europäischen Marktführers unterwegs sein.
Turbolader von Continental
Der Automobilzulieferer Continental erweitert sein Produktportfolio: Nach rund drei Jahren Entwicklungszeit an den beiden Standorten Grünstadt und Regensburg hat die Division Powertrain ihr erstes Turboladersystem für die Aufladung von Verbrennungsmotoren zur Marktreife gebracht.
Es wird weiterverhandelt
Heute hat der Continental Konzern und die Schaeffler Gruppe ihre Verhandlungen fortgesetzt, eine Einigung wird für heute nicht erwartet, jedoch auch nicht ausgeschlossen. Wo verhandelt wird, ist noch zur Stunde geheim.
Seit Wochen ringen die zwei Unternehmen in einem Kampf von Übernahme und Abwehr und zugleich für einen höheren Preis. Bislang wollte die Schaeffler Gruppe einen Preis von 70,12 Euro pro Conti-Aktie bezahlen, dass jedoch ist, und war für die Continental Spitze einfach zu wenig. Mittlerweile soll Schaeffler angeblich bereit sein 75.-Euro pro Aktie zu bezahlen.
Auch eine verbindliche Zusage seitens Schaeffler soll vorliegen, dass wenn die Übernahme gelingt, keine Jobs und Standorte abgebaut werden und Conti nicht zerschlagen wird. Inwieweit dies tatsächlich eingehalten wird, ist abzuwarten.
Schaeffler steht unter Zeitdruck. Den gesetzlichen Vorgaben zufolge könnte Schaeffler das Angebot bis spätestens einen Tag vor Ablauf der Annahmefrist am 27. August um Mitternacht erhöhen – als entscheidender Stichtag im Übernahmepoker gilt daher der 26. August. Auch ein Scheitern der Verhandlungen ist immer noch möglich.
Continental sieht keine Verkaufserfordernis für seine Reifensparte
Continental schließt Zukäufe im Reifen-Segment nicht aus. Das sagte Finanzchef Alan Hippe am Donnerstag in einer Analystenkonferenz. Er betonte aber zugleich, das Hauptaugenmerk gelte dem Schuldenabbau. Hippe sagte außerdem, es gebe keine Notwendigkeit, einen Verkauf der Reifen-Sparten in Erwägung zu ziehen. Branchenexperten zufolge könnte die fränkische Schaeffler-Gruppe nach einer Übernahme von Conti die Pneu-Sparten zum Verkauf stellen.
Renommierte Experten bestätigen – Einsatz von Schaeffler-Swaps rechtswidrig
Die Continental AG, Hannover, sieht sich durch Analysen renommierter Rechtsexperten nachdrücklich in ihrer Auffassung bestätigt, dass sich die Schaeffler Gruppe mit Hilfe von Banken und Derivate-Positionen unter Verstoß gegen Melde- und Mitteilungspflichten Zugriff auf 36 Prozent des Continental-Kapitals erschlichen hat.






