Höhere Erträge durch optimale Reifenwahl

22 Oktober, 2009

Michelin präsentiert auf der Agritechnica 2009 in Hannover einen anschaulichen Wirtschaftlichkeits-Simulator sowie ein breites Sortiment an innovativen Reifenlösungen, darunter unter anderem einen Prototypen des neuen KLEBER Gripker, zwei neue Reifendimensionen des MICHELIN MachXBib und den Allround-Schlepper-Reifen MICHELIN OmniBib.

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12. Internationale VDI-Tagung in Hannover eröffnet

21 Oktober, 2009

Mit einem kurzen Überblick über die Tagesordnung der 12. Internationalen VDI-Fachtagung durch Dr. Burkhard Wies, Leiter Pkw-Reifenlinien-Entwicklung weltweit von Continental, hat heute Morgen eine der wichtigsten Fachtagungen der deutschen Automobilbranche in Hannover begonnen.

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Continental setzt in Hannover Dialog mit französischen Arbeitnehmervertretern fort

12 Mai, 2009

Das deutsche Management der Continental Division Pkw-Reifen ist am Dienstag in Hannover mit einer Delegation französischer Gewerkschafts- und Belegschaftsvertreter zusammen getroffen.

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2000 Conti-Mitarbeiter vor der Conti-Hauptversammlung

23 April, 2009

Die Hauptversammlung der Continental AG heute in Hannover (23. April 2009) zog nicht nur Aktionäre an. Rund 2000 Conti-Mitarbeiter aus vielen Standorten hatten sich vor dem Congress Centrum Hannover versammelt, um gegen die Schließung des Werks Clairoix in Frankreich und der Lkw-Reifenfertigung in Hannover Stöcken zu kämpfen.

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Continental verteidigt sich gegen Vorwürfe

16 März, 2009

Die Continental AG, Hannover, setzt sich gegen unberechtigte Kritik an der Entscheidung zur Anpassung der Produktion in den europäischen Reifenwerken an die dramatische Marktentwicklung zur Wehr. „Wir achten Gesetze und Tarifverträge und halten unsere den Arbeitnehmervertretungen gegebenen Zusagen ein“, erklärte der Vorstand des Unternehmens am Montag in Hannover. „Die gegen uns erhobenen Vorwürfe sind haltlos. Möglichen gerichtlichen Verfahren sehen wir daher gelassen entgegen.“

Das Unternehmen weist ausdrücklich den vom Betriebsrat des Werkes Hannover-Stöcken erhobenen Vorwurf des Rechtsbruchs zurück: „Wir haben volles Verständnis dafür, dass die auch uns sehr schwer gefallene Entscheidung zu Reaktionen führt und Sorgen hervorruft. Wir haben aber kein Verständnis dafür, dass wider besseren Wissens haltlose Behauptungen aufgestellt werden“, sagte Personalvorstand Heinz-Gerhard Wente. Er verwies auf die Fakten:

  • Ausgelöst durch Vorläufer der Marktkrise musste der Produktionsplan Stöcken für 2009 bereits Ende 2008 von 1,28 Mio Reifen auf 930.000 Reifen reduziert werden. So entstand ein Personalüberhang von 168 Mitarbeitern.
  • Um betriebsbedingte Kündigungen für diese 168 Mitarbeiter zu vermeiden, wurde in Kooperation mit dem Betriebsrat ein Eckpunktepapier als Absichtserklärung vereinbart und am 20. Januar paraphiert.
  • Eine mögliche zukünftige Restrukturierung des Standortes wurde durch dieses Eckpunktepapier nicht berührt.
  • Die weitere desaströse Marktentwicklung hat dem Eckpunktepapier die Grundlage entzogen: Statt 930.000 Reifen zu produzieren, sind jetzt lediglich 380.000 Reifen geplant.
  • Eine Umsetzung des Eckpunktepapiers würde den Mitarbeitern auf Grund der vorgesehenen Entgeltreduzierung bei der jetzt anstehenden Beendigung der Arbeitsverhältnisse finanzielle Nachteile bringen. Deshalb hat die Geschäftsleitung auf eine Umsetzung verzichtet.
  • Die trotz der Nachteile geforderte Umsetzung des Eckpapiers wäre auf Grund der nötigen Tariföffnung nur mit Zustimmung der Tarifvertragsparteien möglich. Auch die IG BCE hat jedoch ihre Zustimmung bis heute nicht erteilt.
  • Am Standort Stöcken wird mit Genehmigung der Bundesagentur für Arbeit vereinbarungsgemäß und gesetzeskonform Kurzarbeit auch weiterhin dort eingesetzt, wo Continental den Arbeitsausfall als vorübergehend betrachtet.

Der für die Reifen-Divisionen verantwortliche Continental-Vorstand Dr. Hans-Joachim Nikolin wies gleichzeitig Forderungen zurück, die Kurzarbeit in der Nfz-Reifenproduktion in Stöcken auf die möglichen 18 Monate auszudehnen. „Das würde die Werkschließung nur hinausschieben, aber nicht verhindern.“ Dr. Nikolin nannte dafür folgende Gründe:

Selbst eine deutlich zweistellige Markterholung im Jahr 2010 – von klar niedrigerem Niveau – würde nach Auslaufen der Kurzarbeitsfrist im Frühjahr 2010 zu einer Unterauslastung von weit mehr als 50 Prozent und bis zu 70 Prozent in Stöcken führen.

Die gleichmäßige Verteilung der im Markt absetzbaren Produktionsmenge auf die beiden wesentlichen Standorte Stöcken und Puchov (Slowakei) würde selbst bei Vollauslastung von Stöcken und Entlassungen in Puchov jährliche Mehrkosten von 30 bis 40 Millionen Euro verursachen. Dies kann das Unternehmen nicht verkraften.

Ausgleichende Preiserhöhungen gleichen Umfangs sind angesichts der Marktlage nicht möglich oder würden automatisch zu Marktanteilsverlusten und damit weiterem Volumenrückgang führen.

„Eine Schließung der Nfz-Reifenproduktion in Stöcken ist daher leider unumgänglich. Die Kurzarbeit auf 18 Monate auszudehnen, würde das Unternehmen insgesamt weit mehr als 20 Millionen Euro kosten und die Solidargemeinschaft über die Bundesagentur für Arbeit bis zu 18 Millionen Euro. Eineinhalb Jahre Kurzarbeit würden also bis zu 40 Millionen Euro verschlingen, die Werkschließung aber leider nicht verhindern, sondern lediglich hinauszögern. Die Schließungskosten kämen dann noch obendrauf“, erklärten Wente und Dr. Nikolin. „Wir bitten deshalb alle Beteiligten ausdrücklich und eindringlich darum, diese Fakten zu bedenken. Der Zeitpunkt für einen sachlichen Austausch ist jetzt gekommen.“

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