Michelin mehr Wirtschaftlichkeit für Landwirte

12 November, 2007

Innovation steht für Michelin im Mittelpunkt: Die Unternehmensgruppe investiert jährlich mehr als vier Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Auf den Gebieten Produkte und Dienstleistungen tragen die Innovationen von Michelin zu einer deutlichen Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in landwirtschaftlichen Betrieben bei. Das beste Produkt kann die versprochenen Vorteile und die erhoffte Rentabilität nicht ohne fachliche Beratung und ohne geeigneten Service für Gebrauch und Pflege erbringen. Durch die Marktpräsenz und das umfangreiche Betreuungsangebot ist Michelin auf dem Gebiet der Ackerschlepper-Reifen europaweit zum größten Hersteller auf dem Ersatzmarkt geworden und begleitet die Fortschritte in der Landwirtschaft hautnah.

Reifen-Innovationen
Mit dem neuen MultiBib, der seit November 2006 auf dem Markt ist, erfüllt Michelin erneut die Ansprüche der Landwirte: mehr Produktivität durch einen Reifen, der überragende Leistung auf dem Feld mit Langlebigkeit auf der Straße verbindet.
Die Umsetzung dieses Konzepts stellt eine technologische Herausforderung dar, da sich die Anforderungen der beiden Einsatzbereiche eigentlich gegenseitig ausschließen. Starke Traktion bei geringer Einsinktiefe auf dem Feld steht im Widerspruch zur hohen Verschleißfestigkeit des Reifens. Der Michelin MultiBib verbindet die Ansprüche an Traktion, geringe Bodenverdichtung und Selbstreinigungsfähigkeit im Feld mit einer um 35 Prozent höheren Lebensdauer auf der Straße gegenüber seinem Vorgänger XM 108.

Ultraflex-Technologie: Michelin AxioBib und Michelin XeoBib steigern die Produktivität und schonen den Boden
michelin-axiobib   michelin-xeobib

Geringer Reifendruck, hohe Tragfähigkeit, Robustheit und Laufleistung – vier Anforderungen, die für Agrarreifen lange als unvereinbar galten. Die Verbindung dieser gegensätzlichen Forderungen ist eine wesentliche Voraussetzung für mehr Wirtschaftlichkeit im landwirtschaftlichen Betrieb.

Die Michelin Forschungsteams haben dafür die innovative Ultraflex-Technologie entwickelt, die diese widersprüchlichen Merkmale miteinander vereint.

Als neuestes Produkt dieser modernen Technologie präsentiert das Unternehmen den Michelin AxioBib. Der Niederdruckreifen überträgt die Leistung von Schleppern der oberen Leistungsklasse mit bis zu 380 PS, bei Zwillingsmontage bis zu 500 PS. Bei gleicher Last ermöglicht die Ultraflex-Technologie des Michelin AxioBib einen um 0,6 bis 0,8 bar niedrigeren Reifendruck. Umgekehrt bietet die Ultraflex-Technologie eine 20 Prozent höhere Tragfähigkeit des Reifens bei gleichem Reifendruck. Diese Leistungsmerkmale erfüllen optimal die Anforderungen neuer Anbautechniken wie beispielsweise bei der Direktsaat.

Das Unternehmen stellte im November 2003 den Michelin XeoBib als ersten Reifen mit Ultraflex-Technologie vor. Der Reifen bietet große Fortschritte in technischer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht. Möglich wurde dies durch den niedrigeren Reifendruck des Michelin XeoBib unter allen Einsatzbedingungen. Vorteil: Das Anpassen des Reifendrucks beim Wechsel vom Feld auf die Straße entfällt. Dabei reduziert der maximale Druck von einem bar die unerwünschte Bodenverdichtung und schont somit die landwirtschaftliche Nutzfläche. Der Reifendruck muss nur an die jeweilige Last angepasst werden uns kann dann über alle Geschwindigkeitsbereiche beibehalten werden.

Auch die weiteren Hochleistungslandwirtschaftsreifen aus dem Michelin Programm verbessern die Wirtschaftlichkeit landwirtschaftlicher Betriebe spürbar. Der Michelin MegaXBib für Ernte- und selbstfahrende Düngefahrzeuge, der Michelin MachXBib für Hochleistungsschlepper zur Bodenarbeit und Feldbestellung sowie der Michelin CargoXBib für landwirtschaftliche Anhänger ermöglichen durch ihr Leistungspotenzial deutliche Verbesserungen bei Traktion und Fahrkomfort.

Die neuen Michelin XMCL und Michelin POWER CL verbessern Produktivität und Sicherheit von „Compact Line“-Maschinen wie zum Beispiel Teleskop-, Klein- und Baggerladern.

Innovative Dienstleistungen

Landwirte wünschen sorgfältige Beratung durch den Händler bei Auswahl und Einsatz der Reifen für ihre Maschinen. Daher hat Michelin jetzt das Partnerschaftsprogramm Michelin Exelagri ins Leben gerufen. Michelin zeichnet dabei besonders professionelle und engagierte Fachhändler für Ackerschlepper-Reifen- und Serviceangebote aus. Michelin Exelagri setzt neue Maßstäbe in Service und Beratung. Die Landwirte können sich darauf verlassen, dass sie bei diesen Reifenhändler kompetente und professionelle Dienstleistungen erhalten, die den strengen Kriterien von Michelin entsprechen.

Agritechnica 2007

12 November, 2007

Kleber: Kundennähe und Leistungsstärke
Dank des hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses hat sich KLEBER besonders in preissensiblen Marktsegmenten als kundennahe Marke etabliert. Durch die hohe Laufleistung der Landmaschinenpneus sowie der sehr guten Produkt- und Servicequalität überzeugt KLEBER viele Kunden, vor allem im Bereich der landwirtschaftlichen Mischkultur und Viehzucht. Das bestätigen zahlreiche Studien zur Kundenzufriedenheit, die Kleber in regelmäßigen Abständen von unabhängigen Meinungsforschungsinstituten durchführen lässt. Mit dem umfangreichen Breitreifenangebot für vielfältige Einsatzzwecke hat sich die Marke KLEBER bestens im Markt positioniert. Namhafte Landmaschinenhersteller setzen in der Erstausrüstung ihrer Fahrzeuge und Geräte ebenfalls auf Topqualität von KLEBER.

Ein regelmäßiger Abrieb für mehr Leistungkleber-agrar

Für die neue Reifenkonzeption wurde eine spezielle Gummimischung eingesetzt. Die innovative Reifenarchitektur und der Einsatz eigens entwickelter Werkstoffe haben dazu beigetragen, die dynamischen Eigenschaften des KLEBER FITKER deutlich zu steigern und die Fahrsicherheit bei höherer Geschwindigkeit noch zu verbessern.

Der KLEBER FITKER bietet:
- eine hervorragende Straßenlage
- eine präzise Lenkansprache
- um bis zu 40 Prozent kürzere Bremswege als es die geltende europäische Norm vorschreibt

Ausgezeichnete Haftung, optimale Selbstreinigung und Schonung des Bodens. Die breite Lauffläche, die erhöhten Stollen und die optimierten Stollenform verleihen dem KLEBER FITKER eine ausgezeichnete Bodenhaftung. Form und Profil der Gummistollen sorgen für einen gleichmäßigen und langsamen Abrieb. Die Leistungsmerkmale des Pneus bleiben während seiner gesamten Lebensdauer erhalten. Die Vielseitigkeit des KLEBER FITKER zeigt sich auch in seiner hohen Beständigkeit gegenüber rauen Bodenverhältnissen auf trockenen Böden und in der ausgezeichneten Bodenhaftung unter nahezu allen Einsatzbedingungen.
Die geometrische Anordnung der Stollen und die neu gestalteten
Zwischenstollen erhöhen zusätzlich die Selbstreinigungskraft, so dass auch unter schwierigen Bedingungen eine problemlose Bearbeitung des Feldes möglich ist. Der radiale Aufbau der Karkasse, die breite Lauffläche und der abgeflachte Gürtel tragen dazu bei, dass sich der Druck gleichmäßig auf den Boden verteilt. Resultat: eine wesentlich geringere Bildung von Spurrillen.
Die hohen Flanken und die abgerundeten Stollenkanten des KLEBER FITKER,
die für sanfteren Bodenkontakt und Schonung der Kulturen sorgen, tragen dazu
bei, die Produktivität der landwirtschaftlichen Betriebe zu fördern.

Dimensionsangebot KLEBER FITKER:
320/70 R 24 116A8/116B
360/70 R 24 122A8/122B
380/70 R 24 125A8/125B
420/70 R 24 130A8/130B
480/70 R 24 138A8/138B
360/70 R 28 125A8/125B
380/70 R 28 127A8/127B
420/70 R 28 133A8/133B
480/70 R 28 140A8/140B
480/70 R 30 141A8/141B
480/70 R 34 143A8/143B
520/70 R 34 148A8/148B
480/70 R 38 145A8/145B
520/70 R 38 150A8/150B
580/70 R 38 155A8/155B
620/70 R 42 160A8/160B

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Kumho präsentiert EPOCH – Das umweltfreundliche Auto der Zukunft

9 November, 2007

Der zukunftsorientierte Reifenhersteller KUMHO legt den Grundstein für den weltweit ersten wirklich umweltfreundlichen Rennwagen. Inspiriert durch den  Erfolg beim diesjährigen 24-Stunden Rennen von Le Mans, wurde beschlossen die konzeptionellen Fähigkeiten anzuwenden um genau zu zeigen wie ein umweltfreundliches Le Mans Auto der Zukunft aussehen kann. Das Ergebnis: der Epoch!
kumho-epoch Epoch, KUMHO’s revolutionärer Einsitzer strotzt vor futuristischer Technologie und umweltbewussten Eigenschaften. Sein Fahrgestell ist aus Bambus gefertigt. Er fährt abgasfrei und setzt auf nachwachsende Rohstoffe.  Seine leichtgewichtigen Karosserieteile bestehen aus recycelten Reifenprofilen.
Die Motorleistung kommt von Maglev (Magnetic Levitation = Magnetschwebe) Einheiten die fest in die Vierradnaben eingebaut sind. Überzeugt hat diese fortschrittliche elektromagnetische Technologie bereits bei Schwebebahnkonstruktionen.

So wie man es von einem der weltweit führenden Reifenhersteller erwartet, greift auch der Epoch auf eine revolutionäre Reifentechnologie zurück. Bekannt als EAP (Electo Acrive Polymer), wird die Lauffläche und sogar die Form der Reifen grundlegend geändert, einfach durch einen elektronischen Strom der durch das Gummi gesendet wird. Dies wird durch die Positionierung von Magneten auf den Radnaben und in den Felgen erreicht. Die Charakteristika eines Reifens können so je nach Bedarf verändert werden, speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse und Bedingungen.
Sogar die Inneneinrichtung des Autos profitiert von einem Muster von Kumho’s innovativer Reifentechnologie verkleidet mit Reifengummi mit Aromaduft, die bereits für einige Reifengrößen erhältlich sind.

kumho-magic-epoch-interior Epoch ist die Arbeit des Kumho eigenen Designers, Rob Dolton. Der einzig qualifizierte Fahrzeugdesigner der in der Welt der Reifenindustrie tätig ist. In Kumho’s European Technical Centre in Birmingham arbeitet er speziell um futuristische Technologien für Straßenfahrzeuge zu erforschen und deren Reifen auf denen sie fahren. Als ein Absolvent des international anerkannten Fachbereiches Automobildesign an der Universität Coventry, arbeitete er für FIAT in Turin bevor er im Jahr 2005 zu KUMHO wechselte.
Von seinem Produkt sagt Rob Dolton: „Während wir natürlich begeistert sind über den diesjährigen Sieg in der LMP2 Klasse in Le Mans, verstehen wir auch, dass es Umweltbelastungen sind, die es dem Motorsport nicht erlauben in seiner jetzigen Form weiter zu existieren. Weniger als eine gesellschaftsfeindliche Beschäftigung betrachten wir es lieber als eine perfekte Plattform um umweltfreundliche Lösungen zu entwickeln. Der Epoch ist ein Beispiel wie spannend die Zukunft sein kann.“

Continental übernimmt Mehrheit an Matador

8 November, 2007

Continental hat sich mit 51 Prozent an der Continental Matador Rubber s.r.o. in der Slowakei beteiligt. Das Reifen- und Transportbandgeschäft sowie der Geschäftsbereich Kautschuk verarbeitende Maschinen wurden vorher aus der Muttergesellschaft Matador ausgegliedert, die jetzt einen Anteil von 49 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen hält. Die neu gegründete Gesellschaft wird als rechtlich selbstständige Einheit eigenverantwortlich bleiben.

Mit der Beteiligung sollen das seit 1998 bestehende Joint Venture mit der Matador-Gruppe im Bereich Lkw-Reifen ausgebaut und die Position von Continental in Zentral- und Osteuropa gestärkt werden. Continental Matador in Puchov will bis 2009 rund 25 Millionen Euro investieren, um die jährliche Produktionskapazität auf mehr als sieben Millionen Reifen auszubauen und die Qualitätsstandards von Continental umzusetzen. Langfristig sind jährlich 16 Millionen Reifen aus slowakischer Fertigung denkbar. Für die Marke Matador wird weiter das bisherige Management zuständig bleiben.

Mit der Beteiligung wird auch der Geschäftsbereich Kautschuk verarbeitende Maschinen von Matador, der mit 250 Mitarbeitern am Standort Puchov Maschinen und Anlagen für die Reifenindustrie produziert, als zweites Standbein in die Formen- und Maschinenfabrik (FMF) von Continental integriert. Die Transportbandsparte von Matador wird mit 160 Mitarbeitern weiter in Puchov produzieren.

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Gummi ist nicht gleich Gummi die Mischung machts

8 November, 2007

Vielen Autofahrer sind der Meinung: „Das sich gute Sommerreifen auch fürs fahren im Winter eignen.“ Doch das ist eine Fehleinschätzung. Auch der beste Sommerreifen kommt in der kalten Jahreszeit an seine Limit. Denn die Gummimischungen von Sommerreifen sind so ausgelegt, dass sie bei warmen bis heißen Temperaturen eine bestmögliche Haftung entwickeln. Je kälter es wird, desto härter wird die Mischung von Sommerreifen und ihre Haftung kann sich spürbar verringern. Darauf wies der Reifenhersteller Dunlop bei seinem Winterreifen Workshop in der Nähe von Hanau hin.

Der ARD-Wetterexperte Thomas Ranft,erklärte, dass Schnee nicht zwangsläufig zum Winter gehört. Denn schließlich heiße es auch Winterreifen und nicht „Schneereifen“. Auch auf die Klimaerwärmung, sollten sich etwaige Winterreifenmuffel nicht verlassen, da sich diese erst über Jahrhunderte auswirken werde. Auch wenn wir momentan noch ein mildes Klima haben, hat dies nichts mit der Erwärmung zu tun.

Ist ein Auto mit Winterreifen gerüstet bringt das bei kühlem Wetter einen großen Sicherheitsvorteil. bremsweg Auf Schnee steht ein Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h 42 Meter früher als ein Fahrzeug mit Sommerreifen. Wenn das Auto mit Winterreifen bereits steht, hat das Fahrzeug mit Sommerreifen noch eine Restgeschwindigkeit von 49 km/h, erklärte Dr. Ulrich Steinbrecht, Leiter Material-Entwicklung Pkw-Reifen, Dunlop-Entwicklungszentrum Hanau.

Dunlop Winterreifen haben in den wichtigsten Winterreifentests Top-Platzierungen belegt. Die ausgezeichneten Winterreifen Dunlop SP Winter Sport 3D und SP Winter Response unterscheiden sich nicht nur wegen eines ausgeklügelten Profils von ihren Sommerkollegen, sondern auch durch ihre Gummimischung. Diese ist bei niedrigen Temperaturen noch flexibel genug, so dass der Reifen über ein hohes Gripniveau verfügt.

Die jeweiligen Mischungen müssen unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden. Der Laufstreifen verlangt eine Mischung für maximalen Grip. Bei den Mischungen für Karkasse und Gürtel stehen eher die dynamische Beständigkeit und die Haftung mit Festigkeitsträgern im Vordergrund. Beim Grundstoff handelt es sich um Kautschuk. Verwendet wird sowohl natürlicher als auch synthetischer Kautschuk, der in der Reifenproduktion mittlerweile die Hauptrolle spielt.

Winterreifen verfügen zudem über ein System von Profilblöcken, die von vielen schmalen Rillen, so genannten Lamellen, durchzogen sind. Beim Dunlop SP Winter Sport 3D sorgt eine Dreizonen-Lauffläche für Grip, die über drei unterschiedliche Lamellenkonstruktionen und dreidimensionale Lamellen im Schulterbereich verfügt. Beim Abrollen öffnen sich die Lamellen minimal, so dass die Profilkanten wie kleine „Greifhaken“ wirken. Angesichts zahlreicher Profilböcke verfügen die Winterreifen über ein auffälliges Kanalsystem, das Wasser und Schneematsch schnell aus der Aufstandsfläche des Reifens ableitet. Somit sorgt das auffällige Profildesign für hervorragende Drainageeigenschaften und reduziert die Aquaplaningefahr.