Continental-Reifen fahren sicher auf den ersten Platz

15 Mai, 2008

Am 21. Juni ist Sommeranfang. Für viele Autobesitzer ein guter Grund, um den Wagen spätestens jetzt mit einem neuen Satz Sommerreifen auszustatten. Oft verwirrend: Das riesige Angebot auf dem Reifenmarkt. Der Käufer hat die Qual der Wahl. Deshalb hat der TÜV Süd Automotive als unabhängiges Unternehmen die Pneus von sieben namhaften Premium-Herstellern unter die Lupe genommen. Die Reifen wurden im Reifenfachhandel erworben und mussten auf einer Teststrecke ihr Bestes geben. Analysiert wurden dabei die Bremswege sowohl auftrockener als auch auf nasser Fahrbahn. Beim Nassbremsen aus 80 Kilometern pro Stunde lag der Fahrbahn-Reibbeiwert bei 0,8 my.

continental

Ergebnis: Die Reifen des internationalen Automobilzulieferers Continental ließen die Konkurrenz auf der Strecke hinter sich. So bremste der mit dem ContiPremiumContact 2 bereifte Testwagen um 5,3 Prozent besser auf trockenem und rund 7 Prozent besser auf nassem Asphalt als andere Pneus. Zwischen dem Continental-Produkt und dem schlechtesten Testkandidaten, einem chinesischen Importreifen, lagen auf nasser Fahrbahn 20 Prozent Differenz. Das entspricht einem gut zehn Meter längeren Bremsweg.

Für Continental erneut ein Beweis, dass die besten Reifen ein gelungener Kompromiss zwischen Eigenschaften auf nasser und trockener Straße, gutem Handling, sicherem Bremsen sowie niedrigem Rollwiderstand sind. „Die hohe Gewichtung von bis zu 40 Prozent, die die meisten Fachredaktionen den Nässeeigenschaften insgesamt zuordnen, spiegelt die hohe Bedeutung für die Autofahrer wider”, so Ralf Hoffmann, Markenmanager im Pkw-Reifen-Ersatzgeschäft von Continental. „Wir wollen unseren Kunden Sicherheit verkaufen und sind daher sehr froh über das heute im Continental-Konzern vorhandene umfassende Know-how in Sachen Reifen, Bremsen und Fahrer-Assistenzsysteme.” Auch beim Sommer- und Winterreifentest führender internationaler Fachredaktionen liegen Continental-Produkte vorn. Die Auswertung von mehr als 100 Reifentestergebnissen aus 2006 und 2007 belegen ihre hervorragenden Nassbremseigenschaften.

Prof. Dr. Wolfgang Meinig, Leiter der Forschungsstelle Automobilwirtschaft, FAW Bamberg: „Diverse Tests haben gezeigt, dass der Verbraucher besser in Qualitätsreifen investiert. Dabei geht es um die Qualität der Karkasse und der Gummimischung. Dreh- und Angelpunkt beim Qualitätsreifen ist ein hervorragender Kraftschlussbeiwert zwischen Rad und Fahrbahn und die bei unterschiedlichen Fahrbahnzuständen bestehende Rollhaftung.“

Runflat Reifen 70 bis 80 Prozent haben versteckte Montageschäden

25 November, 2007

KFZ Gutachter aus München (Franz Nowakowski und Michael Immler) stellten eine Testreihe von Runflat Reifen Montagen auf, hierzu wurden 3.000 Mustermontagen durchgeführt mit einer erschreckenden Bilanz: Mehr als 2.000 Reifen wiesen erhebliche Montageschäden an der Reifenwulst auf. Die Ursachen der Schäden wurden wie folgt erklärt:
Runflat Reifen sollten vor der Montage mindestens 15 °C warm sein, ist dies nicht der Fall bleibt die Gummimischung hart und lässt sich kaum dehnen, hierbei entstehen hohe Spannungen am Reifenwulst , die wiederum zu Einrisse führen.
runflat
Runflat Reifen sind an den Seiten deutlich dicker als normale Reifen und daher schwerer zu montieren. Standard Montagemaschinen sind für die Runflatmontage nicht besonders geeignet – für eine Optimale Montage werden teuere Spezialgeräte benötigt.
Das besonders Gefährliche bei einer falschen Montage: Die Schäden verschwinden in der Felge und sind nicht mehr zu erkennen. Im günstigsten Fall geht einfach nur die Luft raus. Doch im schlimmsten Fall droht ein Reifenplatzer.
Fazit: Wer Reifen mit Notlaufeigenschaften aufziehen will, sollte sich an den Reifenfachhandel wenden. Deren Mitarbeiter sind geschult und meist Zertifiziert und verfügen auch über das nötige Spezialwerkzeug, um Runflat Reifen richtig zu montieren!