Challenge Bibendum 2007 – Weltpremiere des Tiguan mit Brennstoffzelle

14 November, 2007

Volkswagen präsentiert neuen Tiguan HyMotion in Shanghai

Insgesamt sechs innovative Antriebssysteme bei weltweit bedeutendem Wettbewerb präsentiert

Volkswagen forciert mit Hochdruck die Erforschung und Entwicklung umweltfreundlicher Antriebstechnologien. Europas erfolgreichster Automobilhersteller nutzt dabei das gesamte Technologie-Spektrum unserer Zeit. Im Rahmen der Challenge Bibendum 2007 zeigt Volkswagen nun in Shanghai (China) sechs Highlights aus diesem Spektrum ebenso innovativer wie umweltfreundlicher Serien- und Forschungsfahrzeuge. Zwei der Prototypen sind Weltpremieren: der Tiguan HyMotion und die Zero-Emission-Version des für China konzipierten Passat Lingyu – die Energie für ihre Elektromotoren erzeugt in beiden Fällen eine Brennstoffzelle.

Die Challenge Bibendum ist ein vom Reifenhersteller Michelin erstmals 1998 initiierter Wettbewerb für besonders umweltfreundliche Fahrzeuge. Er findet jährlich in einem anderen Land statt. 2006 war es Frankreich (Paris) und 2005 Japan (Kyoto). Deutschland war 2002 Austragungsort der Challenge Bibendum (Heidelberg).

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Airbus A380 mit Reifen von Bridgestone

13 November, 2007

Der erste Super-Jumbo A380 der neuen Generation wird mit Radialreifen von Bridgestone ausgestattet. Der von der Airbus S.A.S. in Toulouse produzierte Airbus A380 wird an Singapore Airlines ausgeliefert und ab 25. Oktober im Linienverkehr zwischen Singapur und Sydney eingesetzt. Auch andere internationale Fluggesellschaften, darunter Qantas Airlines, fliegen den Airbus A380 mit Bridgestone Radialreifen. Flugzeugreifen sind bei den ständigen Start- und Landevorgängen harten Einsatzbedingungen ausgesetzt und müssen das Gewicht schwerer Passagiermaschinen bei hohen Geschwindigkeiten tragen können. Vom Reifenhersteller fordert die Entwicklung der Flugzeugreifen deshalb den Einsatz modernster Technologien. Um mehr Sicherheit und Kraftstoffeffizienz für den Airbus zu gewährleisten, dessen Start- und Landegeschwindigkeit bis zu 370 km/h und dessen Bruttogewicht beim Start bis zu 560 Tonnen beträgt, liefert Bridgestone Radialreifen mit hoch entwickelter Radialstruktur (RRR*). Diese zeichnet sich durch extrem strapazierfähigen Kord und höchste Elastizität aus.
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1) Höchste Sicherheit
Während der Start- und Landevorgänge können Flugzeugreifen platzen oder es können sich Teile der Lauffläche ablösen, wenn sie über Metallstücke fahren – was zu schweren Unfällen führen kann. Um solche Reifenschäden zu verhindern, bietet die RRR-Technologie eine erstklassige, hochstabile Gürtelkonstruktion, die ein Höchstmaß an Sicherheit garantiert.aircraft
(1) Reifenaufbau: Der Innengürtel minimiert die radiale Ausdehnung des Reifens, während der Außengürtel Schutz vor äußerer Beschädigungen bietet.
(2) Wirkung: Durch Verminderung der Spannungen im Laufflächenbereich reduziert der RRR-Reifenaufbau die Beschädigungsgefahr beim Überfahren von Gegenständen. Sollte es zu Beschädigungen kommen, verringert der neuartige Aufbau die Gefahr, dass der Reifen platzt oder sich Laufflächenteile ablösen.

2) Verbesserte Kraftstoffökonomie
(1) Die technisch führende Gürtelkonstruktion mit extrem strapazierfähigem Kord und höchster Elastizität reduziert das Reifen Gewicht um 7 bis 10 Prozent und trägt damit zu einer verbesserten Kraftstoffökonomie bei.
(2) Das geringere Reifengewicht und die fortschrittliche Gürtelkonstruktion vermindern die Ausdehnung des Reifens und machen den Reifen abriebresistenter. Dadurch werden mehr Starts und Landungen zwischen den Reifenersatz-Intervallen ermöglicht.

*RRR = Revolutionarily Reinforced Radial
Die Flugzeugreifen von Bridgestone werden zurzeit am Produktionsstandort Kurume in Japan produziert. Zusätzlich ist Bridgestone dabei, entsprechende Produktionseinrichtungen in Tokio zu bauen. Diese Expansionsmaßnahme wird das gegenwärtige Produktionsvolumen von Flugzeug-Radialreifen bis 2011 verdoppeln. Außerdem verfügt die Bridgestone Gruppe über Fabriken zur Runderneuerung von Flugzeugreifen in Nordamerika, Europa, Asien und Japan.

Geplante EU-Vorgaben für Reifen würden Sicherheit im Straßenverkehr verringern

13 November, 2007

Mit diversen geplanten Verordnungsvorhaben will die EU künftig sowohl den CO2-Ausstoß als auch die Geräuschbelastung durch den Straßenverkehr verringern. Dabei wird ein „Umweltlabel“ ins Gespräch gebracht, dass bei Reifen auf besonders niedrigen Rollwiderstand hinweisen soll.

Ebenfalls geplant ist eine neue Vorgabe zur Geräuschabstrahlung von Reifen. Was sich vordergründig gut anhört, würde durch die bestehenden Zielkonflikte in der Reifenentwicklung jedoch deutliche Nachteile bei der Verkehrssicherheit mit sich bringen. Bei Fachleuten besonders in der Kritik ist das „Rollwiderstands-Label“: Experten warnen vor einseitig auf niedrigen Verbrauch hin ausgelegten Reifenkonstruktionen, die vor allem beim Bremsen auf nasser Straße deutlich schlechter wären als heutige Reifen. Die Bremsleistungen, so die Fachleute, sollten gleichzeitig mit in die Berteilung einfließen und ein entsprechendes Label auch diese ausweisen. Auch der ADAC fürchtet niedrigere Schwellen bei der Reifensicherheit und mahnt, nicht ausschließlich auf den Rollwiderstand zu schauen, sondern eine Gesamtbeurteilung anzustreben. Woran liegt das Problem? Dr. Burkhard Wies, Leiter der Pkw-Reifenentwicklung Ersatzgeschäft von Continental, gibt Auskunft.
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Frage: Herr Dr. Wies, warum raten Sie vom alleinigen Rollwiderstands-Label auf Reifen ab?

Dr. Wies: Einen Reifen allein auf niedrigen Rollwiderstand zu trimmen, ist selbst für die preiswertesten und einfachsten Hersteller heute kein großes technologisches Problem mehr. Die Frage ist eher, wie die weiteren sicherheitsrelevanten Eigenschaften wie beispielsweise Nassbremsen, erreicht werden. Ein Reifen ist immer ein Kompromiss: Wenn ein niedriger Rollwiderstand erreicht werden soll, sinken beispielsweise bei einfachen Produkten die Bremswerte auf nasser Fahrbahn. Solche Entwicklungen können wir nicht akzeptieren, da zwangsläufig mehr Unfälle geschehen würden. Der aktuelle Winterreifentest des ADAC belegt, dass selbst ein Qualitätsprodukt, das auf sehr niedrigen Rollwiderstand und hohe Laufleistung getrimmt ist, im Vergleich zu einem Reifen mit sehr guten Allroundeigenschaften wie beispielsweise einem ContiWinterContact beim Nassbremsen um zehn Prozent schlechter war. Ähnliche Ergebnisse haben beispielsweise die Redaktionen von auto motor und sport, die AutoBild und die Stiftung Warentest eingefahren. Ihre Testparameter sind darauf ausgelegt, Sicherheit und Umweltaspekte ausgewogen zu beurteilen. Damit sind sie beispielhaft, da sie die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer nicht außer Acht lassen.

Frage: Wie groß sind die Unterschiede?

Dr. Wies: Wir reden hier schon von acht Metern aus einer Geschwindigkeit von 100 km/h. Dabei hat der Wagen mit dem schlechter bremsenden, weil einseitig ausgelegten Reifen immer noch eine Restgeschwindigkeit von 35 km/h! Das ist nicht akzeptabel. Ein guter Reifen muss niedrigen Rollwiderstand und gleichzeitig gute Bremseigenschaften mitbringen. Alles andere ist ein deutlicher Rückschritt bei der Verkehrssicherheit, unter der nicht nur Autofahrer, sondern auch spielende Kinder, Fußgänger und Radfahrer zu leiden hätten. Mit der European Road Safety Charter hat sich die EU verpflichtet, die Zahl der Verkehrstoten bis zum Jahr 2010 auf 25.000 zu halbieren – das sollte das übergeordnete Leitmotiv sein.

Frage: Wenn die EU Umweltaspekte berücksichtigen will, was schlagen Sie dann vor?

Dr. Wies: Niemand in der Reifenindustrie mit Verantwortungsgefühl wird gegen den Umweltaspekt des Forderungskataloges argumentieren. Gleichzeitig – und das ist eine sehr dringende Empfehlung – muss eine strengere, aussagefähige Kennzeichnung eingeführt werden, die auch den Nassgriff klassifiziert. Aktuell wird mit der Regelung ECE 117 ein Bremsweg auf nasser Fahrbahn gefordert, der nur einer Mindestanforderung entspricht. Eine neue, wirklich aussagefähige Kennzeichnung hätte den Vorteil, dass der Autofahrer wirklich die Wahl hat. Gleichzeitig würde sie davor warnen, Reifen mit schlechten Fahreigenschaften zu montieren. Eine solche Kennzeichnung wäre das Mindeste, das wir uns in punkto Verbraucheraufklärung wünschen. Diese Empfehlung geben beispielsweise auch der ADAC und die ETRMA als Dachverband der europäischen Reifenhersteller. Eine Kennzeichnung wie beispielsweise bei Kühlschränken spiegelt die Komplexität von Reifen als Hightech-Produkte in keiner Weise wider.

Frage: Gleichzeitig möchte die EU die Grenzwerte für die Geräuschabstrahlung deutlich senken. Was sagen Sie dazu?

Dr. Wies: Hier gibt es einen ähnlichen Konflikt zu sicherheitsrelevanten Fahreigenschaften. Wenn die Geräuschabstrahlung der Reifen weiter gesenkt werden soll, werden zwangsläufig die Fahreigenschaften auf nasser Straße zurückgehen. Je weniger Profil ein Reifen hat, desto leiser ist er. Spitzenreiter wäre ein Slick, wie man ihn in der Formel 1 verwendet. Für ein normales alltagstaugliches Auto ist das natürlich keine Option. Ein solcher Reifen hat extrem schlechte Bremswerte auf nasser Straße, seine Aquaplaningeigenschaften wären absolut inakzeptabel.

Frage: Welche Möglichkeiten gibt es denn sonst, die Geräuschabstrahlung im Straßenverkehr zu verringern?

Dr. Wies: Der Gesetzgeber vergisst gerne, dass es sich um ein Reifen- und Fahrbahngeräusch handelt. Daher wird teilweise am Problem vorbei geregelt. Reifen sind vor allem in der Stadt nicht ursächlich für Fahrbahngeräusche. Im Stadtverkehr sind es Motorengeräusche beim Anfahren, Bremsgeräusche und andere Quellen wie Kanaldeckel oder Straßenmarkierungen. Hier kann man mit etwas Dämpfung an diesen Stellen auf oder in der Straße eine Menge verbessern ohne an den Reifen zu gehen. Anders sieht es im Bereich zwischen rund 60 und 100 km/h aus. Hier strahlen die Reifen ab. Über 100 km/h dominieren dann die Windgeräusche der Karosse das Klangbild.

Wir reden also über einen verhältnismäßig kleinen Bereich, wenn wir von der Abstrahlung der Reifen sprechen. Und wir sind ganz sicher, dass gerade die europäische Reifenindustrie ohnehin sehr leise Reifen auf hohem Niveau hat. Wären alle Reifen – auch die preiswerten Importe – bei ihrer Geräuschabstrahlung auf dem Level der Qualitätshersteller, wäre schon viel erreicht. Ganz vom Reifen allein zu sprechen greift auch hier zu kurz, da auch die Fahrbahn für einen guten Teil der Geräuschursachen verantwortlich ist. Mit neuen Fahrbahnkonzepten ließe sich die Geräuschentwicklung um rund 10 Dezibel reduzieren – ohne dass sicherheitsrelevante Eigenschaften der Reifen betroffen wären.

Frage: Welche Lösung schlagen Sie hier vor?

Dr. Wies: Wir empfehlen dringend, im Interesse der Verkehrssicherheit andere Lösungsmöglichkeiten als ausschließlich bei den Reifen zu suchen und zu reglementieren. Die EU hat sich auf ihre Agenda geschrieben, die Zahl der Verkehrstoten künftig zu halbieren – mit den hier angedachten Maßnahmen ist das unrealistisch. Selbst der Verweis auf die immer höhere Ausstattungsrate mit Fahrerassistenzsystemen führt nicht weiter, da diese Systeme zwangsläufig auf möglichst hohe Leistungsfähigkeit der Reifen angewiesen sind. Der Reifen ist die einzige Kontaktfläche zwischen Fahrzeug und Straße – hier gut gemeinte, aber unrealistische Reglementierungen einzuführen, wäre ein deutlicher Rückschritt bei der Verkehrssicherheit.

Frage: Welche Wege schlagen Sie vor? Schließlich ist das Problem „Umwelt und Sicherheit“ allen Bürgern bewusst.

Dr. Wies: In den USA soll ab 2010 jeder Neuwagen ein ESP als Standardausstattung haben. Für Europa wäre das auch sinnvoll, da das Fahrstabilitäts-Programm die Unfallursachen reduzieren würde. Schneller und auch bei älteren Fahrzeugen nachrüstbar sind Reifendruckkontrollsysteme. Der Autofahrer wäre bei der Unterschreitung des richtigen Luftdrucks gewarnt, so dass immer der optimale Luftdruck im Reifen wäre. So ließen sich Millionen Tonnen CO2 schnell und mit geringem Aufwand einsparen. Gleichzeitig würde Unfällen durch Reifenplatzer in den meisten Fällen vorgebeugt – ein guter Beitrag zur European Road Safety Charta, die sich ja die Halbierung der Verkehrstoten zum Ziel gesetzt hat. In der EU ist der Gesetzgeben allerdings schon soweit aktiv, dass Reifendruckkontrollsysteme bis 2009 in Neuwagen vorgeschrieben werden – was wir als sinnvollen Beitrag zum Umweltschutz und zur Verkehrssicherheit sehr begrüßen.

Kumho präsentiert EPOCH – Das umweltfreundliche Auto der Zukunft

9 November, 2007

Der zukunftsorientierte Reifenhersteller KUMHO legt den Grundstein für den weltweit ersten wirklich umweltfreundlichen Rennwagen. Inspiriert durch den  Erfolg beim diesjährigen 24-Stunden Rennen von Le Mans, wurde beschlossen die konzeptionellen Fähigkeiten anzuwenden um genau zu zeigen wie ein umweltfreundliches Le Mans Auto der Zukunft aussehen kann. Das Ergebnis: der Epoch!
kumho-epoch Epoch, KUMHO’s revolutionärer Einsitzer strotzt vor futuristischer Technologie und umweltbewussten Eigenschaften. Sein Fahrgestell ist aus Bambus gefertigt. Er fährt abgasfrei und setzt auf nachwachsende Rohstoffe.  Seine leichtgewichtigen Karosserieteile bestehen aus recycelten Reifenprofilen.
Die Motorleistung kommt von Maglev (Magnetic Levitation = Magnetschwebe) Einheiten die fest in die Vierradnaben eingebaut sind. Überzeugt hat diese fortschrittliche elektromagnetische Technologie bereits bei Schwebebahnkonstruktionen.

So wie man es von einem der weltweit führenden Reifenhersteller erwartet, greift auch der Epoch auf eine revolutionäre Reifentechnologie zurück. Bekannt als EAP (Electo Acrive Polymer), wird die Lauffläche und sogar die Form der Reifen grundlegend geändert, einfach durch einen elektronischen Strom der durch das Gummi gesendet wird. Dies wird durch die Positionierung von Magneten auf den Radnaben und in den Felgen erreicht. Die Charakteristika eines Reifens können so je nach Bedarf verändert werden, speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse und Bedingungen.
Sogar die Inneneinrichtung des Autos profitiert von einem Muster von Kumho’s innovativer Reifentechnologie verkleidet mit Reifengummi mit Aromaduft, die bereits für einige Reifengrößen erhältlich sind.

kumho-magic-epoch-interior Epoch ist die Arbeit des Kumho eigenen Designers, Rob Dolton. Der einzig qualifizierte Fahrzeugdesigner der in der Welt der Reifenindustrie tätig ist. In Kumho’s European Technical Centre in Birmingham arbeitet er speziell um futuristische Technologien für Straßenfahrzeuge zu erforschen und deren Reifen auf denen sie fahren. Als ein Absolvent des international anerkannten Fachbereiches Automobildesign an der Universität Coventry, arbeitete er für FIAT in Turin bevor er im Jahr 2005 zu KUMHO wechselte.
Von seinem Produkt sagt Rob Dolton: „Während wir natürlich begeistert sind über den diesjährigen Sieg in der LMP2 Klasse in Le Mans, verstehen wir auch, dass es Umweltbelastungen sind, die es dem Motorsport nicht erlauben in seiner jetzigen Form weiter zu existieren. Weniger als eine gesellschaftsfeindliche Beschäftigung betrachten wir es lieber als eine perfekte Plattform um umweltfreundliche Lösungen zu entwickeln. Der Epoch ist ein Beispiel wie spannend die Zukunft sein kann.“

Continental übernimmt Mehrheit an Matador

8 November, 2007

Continental hat sich mit 51 Prozent an der Continental Matador Rubber s.r.o. in der Slowakei beteiligt. Das Reifen- und Transportbandgeschäft sowie der Geschäftsbereich Kautschuk verarbeitende Maschinen wurden vorher aus der Muttergesellschaft Matador ausgegliedert, die jetzt einen Anteil von 49 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen hält. Die neu gegründete Gesellschaft wird als rechtlich selbstständige Einheit eigenverantwortlich bleiben.

Mit der Beteiligung sollen das seit 1998 bestehende Joint Venture mit der Matador-Gruppe im Bereich Lkw-Reifen ausgebaut und die Position von Continental in Zentral- und Osteuropa gestärkt werden. Continental Matador in Puchov will bis 2009 rund 25 Millionen Euro investieren, um die jährliche Produktionskapazität auf mehr als sieben Millionen Reifen auszubauen und die Qualitätsstandards von Continental umzusetzen. Langfristig sind jährlich 16 Millionen Reifen aus slowakischer Fertigung denkbar. Für die Marke Matador wird weiter das bisherige Management zuständig bleiben.

Mit der Beteiligung wird auch der Geschäftsbereich Kautschuk verarbeitende Maschinen von Matador, der mit 250 Mitarbeitern am Standort Puchov Maschinen und Anlagen für die Reifenindustrie produziert, als zweites Standbein in die Formen- und Maschinenfabrik (FMF) von Continental integriert. Die Transportbandsparte von Matador wird mit 160 Mitarbeitern weiter in Puchov produzieren.

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