Wirtschaftsexperten rechnen auf Grund der Finanzkrise mit einer Rezession. Viele Firmen leiden bereits jetzt schon unter der sich verschlechternden Auftragslage und Fuhrunternehmer kämpfen zudem mit stetig steigenden Kosten.
Reifenlager der Firma Blitz abgebrannt
Um 4 Uhr morgens wurde bei der Feuerwehr in Mannheim Großalarm ausgelöst. Das Reifenlager vom Runderneuerer Blitz steht in Flammen.
Feuer im Runderneuerungswerk RESPA
Am 23.07.2008, gegen 13.20 Uhr, brach bei der Firma Respa in Passau in einem Reifenlager ein Brand aus. Durch den Brand kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Die Anwohner wurden durch Lautsprecher- und Rundfunkdurchsagen gewarnt. Der Brand konnte von den eingesetzten Feuerwehrkräften um 14.00 Uhr gelöscht werden. Nach ersten Erkenntnissen wurde der Brand durch eine Staubexplosion in der zentralen Absauganlage ausgelöst. Der bei dem Brand verursachte Sachschaden an der zentralen Absauganlage wird derzeit auf ca. 500.000 Euro geschätzt. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Die veranlassten Absperr- und Verkehrsmaßnahmen wurden um 14.25 Uhr aufgehoben. Zur Klärung der genauen Brandursache hat die Kripo Passau die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
Die Karkasse gibt den Ton an
Continental baut die Runderneuerung für Nutzfahrzeugreifen weiter aus. Neben der Produktion von ContiTread Laufstreifen für die Kaltrunderneuerung setzt Continental auch auf die Heißrunderneuerung CONTIRE. Bei richtiger Nutzung entstehen wirtschaftliche Vorteile.
Der Erfolg eines Nutzfahrzeugreifens hängt zum großen Teil von seiner Wirtschaftlichkeit ab. Ein Nutzen, der von einem geringen Rollwiderstand und von der langen Lebensdauer eines Reifens bestimmt wird. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Wirtschaftlichkeit ist die Runderneuerungsfähigkeit des Reifens. Denn je besser diese ist, desto mehr Geld erhält ein Kunde für seinen gebrauchten Reifen, für die Karkasse. “Mit einem gut erhaltenen Reifen kann ein Kunde seine Reifenkosten mit einer Premium-Erneuerung um 30-40 Prozent verringern”, erläutert Eckhard Wilanek, Managing Direktor Fleet & Retread Business bei Continental in Hannover.
Die Karkasse ist der Schlüssel. Mit einer langlebigen Karkasse kann sich ein Reifen ein bis dreimal runderneuern lassen. Wobei die Premium-Qualität eines Reifens und der Zustand der Karkasse eine wichtige Rolle spielen.
“Ein großer Feind des Reifens ist der Sauerstoff, der über die Zeit in die Bauteile des Reifens eindringt, zur Oxidation führt und mit zunehmendem Alter den Verlust der Reifen-Karkasse hervorrufen kann”, erklärt Wilanek.
Diesen üblichen Alterungsprozess schiebt Continental mit einer neuen, patentierten diffusionsbeständigeren Innenseelen-Technik zeitlich immer weiter hinaus. Hierbei konnte Continental die Dichtigkeit des Reifens deutlich verbessern, was sich letztlich positiv auf die Runderneuerungsfähigkeit auswirkt.
85 Prozent des originären Reifens bleiben bei der Runderneuerung grundsätzlich erhalten. Nur der Laufstreifen wird erneuert. Damit leisten Runderneuerungen einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz, denn der Materialaufwand verringert sich enorm. Zudem ist ein CONTIRE, die Premium-Runderneuerung der Continental, praktisch genauso gut wie ein Neureifen. “Wir garantieren die gleiche Laufleistung wie bei einem Neureifen”, sagt Managing Director Wilanek. Zudem entsprechen Mischung, Profiltiefen und -breiten denen der Neureifen. Nur der Rollwiderstand leidet geringfügig, allerdings ohne wesentlichen Einfluss auf die Marktakzeptanz für Runderneuerungen, diese repräsentieren immerhin etwa 40 Prozent des Gesamtreifenmarktes.
CONTIRE-Reifen lassen sich ebenso wie Neureifen nachschneiden. Bevor das Nachschneiden vorgenommen werden kann, wird jeder Reifen intensivst auf Beschädigungen kontrolliert. Continental empfiehlt daher auch nur dann nachzuschneiden, wenn es sich dabei um eine gut erhaltene, gleichmäßig abgefahrene Karkasse handelt und diese keine strukturellen Verletzungen aufweist. Das Nachschneiden sollte nur von geschultem Personal vorgenommen werden.
Insgesamt lässt sich durch diese Maßnahme ein realistischer Laufleistungsgewinn von 15 – 20 Prozent erzielen.
Ein weiterer Faktor für die Wirtschaftlichkeit ist ein qualifiziertes Reifenmanagement. Das zeigt sich auch am so genannten Pullpoint, dem Zeitpunkt, an dem der Reifen gegen einen neuen Reifen ausgewechselt wird. Der Gesetzgeber gibt zwar eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimeter vor, dennoch hat Continental festgestellt, dass demontierte Reifen noch immer eine durchschnittliche Profiltiefe von 3,7 Millimeter besitzen. “Hierin liegt ein deutliches Kostensenkungspotenzial”, so Wilanek, “ein qualifiziertes Reifenmanagement hilft die Reifenverbrauchskosten zu senken.”
Goodyear erweitert Palette der Duraseal-Reifen mit eingebautem Dichtmittel
Goodyear erweitert seine Palette der Duraseal-Reifen, die von LKW-Betreibern, deren Fahrzeuge unter Bedingungen mit hohem Pannenrisiko im Einsatz sind, genutzt werden. Duraseal wird ausschließlich bei den Goodyear Omnitrac- Reifen für den Mischeinsatz genutzt und gehört zum Max Technology-Konzept von Goodyear. Die Technologie verhindert das Entweichen von Luft, wenn ein Gegenstand in die Lauffläche eindringt. Ermöglicht wird dies durch eine zusätzliche Lage unter der Lauffläche, die aus einer gel-artigen Gummimischung besteht.
Wenn der Reifen von einem Gegenstand wie zum Beispiel einem Nagel verletzt wird, fließt das Gel in das Einstichloch und bildet einen luftundurchlässigen Pfropfen. Duraseal versiegelt auch den Stichkanal luftdicht, wenn der Nagel herausgezogen wird. Das Gel als Dichtungsmasse kann Durchstichschäden von bis zu sechs Millimeter Durchmesser abdichten – und zwar mehrmals. Dank dieser Technologie kann die Fahrt nach einer Laufflächenverletzung fortgesetzt werden und ermöglicht den Einsatz des Reifens bis zu einer Reparatur oder Runderneuerung. Bei einem Test überstand ein Goodyear Duraseal-Reifen 51 Beschädigungen durch einen Nagelschusspistole ohne Luftdruckverlust.




