Volkswagen baut Werkstattkette „Stop+Go“ weiter aus

7 September, 2008

Volkswagen will seine Aktivitäten mit der Werkstattkette „Stop+Go“ im In- und Ausland deutlich ausweiten. In einem Interview mit der „Automobilwoche“ nannte Peter Porbeck, Leiter Service des Volkswagen-Konzerns, auch China und Brasilien als zukünftige Märkte. Innerhalb Deutschlands sollen sich eigenständige Werkstätten auf das Geschäft mit älteren Fahrzeugen konzentrieren.

Dafür soll das bestehende Netz an Werkstätten des VW-Konzerns um eigenständige Betriebe ergänzt werden, die jeweils für die einzelnen Konzernmarken entwickelt werden. Auch diese Servicelinien sollen international eingeführt werden.

Die rund zehn Jahre alte Werkstattkette „Stop+Go“ war bisher nur in Deutschland aktiv. Aus ihrem Werkstattkonzept, das von seinen Partnern nur geringe Standards forderte, soll nun ein serviceorientierter Anbieter werden, der für VW die Fahrer älterer Autos und das damit verbundene Reparaturgeschäft zurückgewinnen soll.

Kommentare: 0 » Schlagwörter: ,

VW-Chef Winterkorn befürwortet Fusion Conti-Schaeffler

18 Juli, 2008

Laut dem Medienbericht der auto-motor-sport befürwortet der Volkswagen Chef Martin Winterkorn das Zusammengehen von Continental und der Schaeffler-Gruppe.

Weiter Lesen.. »

ATU, Pitstop und Werkstätte bekommen Konkurenz

7 Mai, 2008

VW belebt und erweitert das Geschäft mit eigenen Werkstätten. Der Autokonzern will künftig jedes Jahr mehr als 20 Filialen oder Franchisebetriebe der Werkstattkette StopGo eröffnen.

Das teilte Volkswagen am Dienstag mit. Mit dem Ausbau der Werkstattkette für preisgünstige Reparaturen tritt VW nicht nur gegen Rivalen wie ATU oder Pitstop an, sondern bedrängt auch die Werkstätten der eigenen Händler. Beim VW-Händlerverband war am Dienstagnachmittag keine Stellungnahme zum Vorstoß aus Wolfsburg zu bekommen. Traditionell sehen Händler allerdings im Reparatur- und Wartungsgeschäft eine wichtige Stütze ihres Umsatzes.

VW versuchte, mögliche Bedenken der Händler zu zerstreuen, indem der Konzern darauf hinwies, dass die neuen StopGo-Betriebe vor allem auf konzernfremde Marken ausgereichtet seien und auf Autos, die älter als acht Jahre sind. Das Servicegeschäft der autorisierten Partnerbetriebe werde wirkungsvoll ergänzt, da hier überwiegend Kunden mit jüngeren Fahrzeugen konzerneigener Marken in die Werkstatt kämen, so VW-Servicechef Peter Porbeck.

Angesichts nur langsam wachsender Automärkte in Westeuropa ist das Ersatzteil- und Reparaturgeschäft für Autokonzerne eine Chance, Umsatz jenseits des Fahrzeugverkaufs zu machen. Auch Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte in den vergangenen Monaten immer wieder betont, dass er das Geschäft entlang der gesamten Wertschöpfungskette ausbauen möchte.

VW hatte die StopGo-Kette bereits vor mehr als zehn Jahren gegründet – das Konzept allerdings nur halbherzig verfolgt. Die bestehenden rund 70 Filialen sollen in das neue Projekt eingegliedert werden. Das sieht vor, besonders in Toplagen von Ballungszentren Werkstätten zu eröffnen. In angegliederten Läden soll der Verkauf von Zubehör angekurbelt werden. Erst kürzlich war Michael Kern, Ex-Vertriebschef der Marke VW, an die Spitze des Konkurrenten ATU gewechselt.

Kommentare: 0 » Schlagwörter: , , , , ,

VW startet mit 3 Scirocco beim 24-Stunden-Rennen

10 April, 2008

Noch vor der Markteinführung des Modells wird Volkswagen mit dem neuen Scirocco beim legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start gehen. Drei Fahrzeuge mit werden vom Werk für den Einsatz beim Langstrecken-Klassiker am 24. und 25. Mai 2008 aufgebaut.

Weiter Lesen.. »

Kommentare: 0 » Schlagwörter: , , ,

Volkswagen greift A.T.U und Pit-Stop an

3 Februar, 2008

Der Autohersteller will auf dem Markt der Werkstattketten kräftig mitmischen. In Berlin testet der Autokonzern die neuen Werkstätten der Marke “Stop&GO”. Bereits in den nächsten Wochen will Volkswagen die Ergebnisse des Testlaufs auswerten. Danach soll schnell eine Entscheidung fallen, ob die Kette bundesweit starten soll.

Schon im November überboten sich bundesweit operierende Werkstattketten wie A.T.U und Pit-Stop mit Sonderangeboten, kräftigen Rabatten und kleinen Dankeschön-Präsenten. Nicht nur die Winterreifen gab es zu einem deutlich günstigeren Preis als bei den teuren Markenwerkstätten. Die Discountbetriebe verschenkten gleich auch noch nagelneue Markenhandys oder DVDs über den Weltmeisterschaftserfolg der deutschen Handballer. Von Servicewüste keine Spur, stattdessen harter Wettbewerb um die Kunden.

Und der kann sich in den nächsten Jahren noch weiter verschärfen. Denn kein Geringerer als Europas größter Autokonzern VW will künftig in der Branche kräftig mitmischen. Bereits in den nächsten Wochen will Volkswagen die Testläufe mit neuen Werkstätten der Marke Stop&Go in Berlin abschließen und auswerten. Eine Entscheidung, ob die Wolfsburger A.T.U und Pit-Stop angreifen werden, soll im Frühjahr fallen.

Bis dahin hüllt sich der Konzern zu dem Thema in Schweigen. Man will erst „über die weitere Profilierung der Kette“ bei einem Pressetermin informieren. Was anderes als eine Offensive wird von Experten aber nicht erwartet. „Wenn es VW ernst meint, muss mittelfristig aber eine kritische Masse erreicht werden“, heißt es bei der Konkurrenz. Mehr als 200 Niederlassungen bundesweit wären nötig. Bisher hat VW nur 69 alte Filialen und erst sechs des neuen Stop&Go-Typs.

Der Markt der Werkstattketten ist seit einigen Jahren heiß umkämpft, gilt aber auch als attraktiv. Umsatzrenditen von bis zu 4,5 Prozent können einzelne Reparaturbetriebe erzielen, die Discountwerkstätten hingegen schaffen gerade einmal die Hälfte. Bundesweit erzielt die Branche mit rund 40.000 Werkstätten knapp 42,8 Milliarden Euro Umsatz. Ein gigantischer Markt, bei dem die Discountwerkstätten Kunden gewinnen, vor allem wegen ihrer aggressiven Preispolitik. Trotzdem kommen A.T.U und Pit-Stop als größte Unternehmen auf dem zersplitterten Markt gerade einmal auf einen Anteil von vier Prozent. Genug Wachstumschancen für VW sind also vorhanden.

Nach Informationen von WELT ONLINE plant der größte deutsche Autohersteller, in den nächsten drei Jahren seine markenunabhängige Werkstattkette Stop&Go deutlich auszuweiten. Ziel sei es, ein bundesweites Netz mit 300 Partnern zu etablieren und sich vor allem auf Autos zu konzentrieren, die acht Jahre und älter sind. „Angesichts der immer längeren Haltedauer von Fahrzeugen gilt es, Marktpositionen auszubauen und zu stärken“, sagt Fred Bärbock vom VW-Konzern. Die Aufteilung wäre dann klar: Neuwertige Autos würden weiterhin bei den Vertragswerkstätten repariert, für die älteren Modelle würde Stop&Go als erste Adresse gelten.

Dass es trotzdem nicht leicht wird, eine solche Kette rentabel zu betreiben, zeigt das Beispiel A.T.U. Vor drei Jahren kaufte der US-amerikanische Finanzinvestor KKR die Mehrheit an der Werkstattkette für 1,35 Milliarden Euro. Doch bisher sind die Amerikaner mit der Entwicklung nicht wirklich zufrieden, die Investition droht nun zum Flop zu werden.

Bereits im September vergangenen Jahres mussten die Kreditbedingungen gelockert werden, im Dezember wurde dann sogar der Firmenchef vor die Tür gesetzt. Nun sucht KKR für A.T.U nicht nur frisches Kapital. Sondern gleich eine neue Firmenstrategie für das ganze Unternehmen.

Quelle: Welt.de

Beitrag erstellt am: 03.2.2008 22:46

Kommentare: 1 » Schlagwörter: , , , ,