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DTM-Reifen: Anspruchsvolle Aufgabe auf neuem Asphalt

logo-dunlop Die DTM macht Sta­tion im Mut­ter­land des Motor­sports. Im britis­chen Brands Hatch wird am kom­menden Woch­enende (3. — 5. Sep­tem­ber) das siebte Ren­nen des Jahres aus­ge­tra­gen.

Der Tra­di­tion­skurs vor den Toren Lon­dons ist mit 1,929 Kilo­me­tern die kürzeste Strecke im DTM-Kalen­der. Dabei betreten die Piloten der pop­ulärsten inter­na­tionalen Touren­wa­genserie Neu­land. “Das Gast­spiel in Großbri­tan­nien ver­spricht Span­nung”, sagt Michael Bell­mann, Leit­er Motor­sport bei Dun­lop. “Brands Hatch wurde neu asphaltiert. Die Fahrer müssen das Grip­niveau des Kurs­es erst ken­nen ler­nen. Nach­dem die Dun­lop-Experten die Streckenober­fläche analysiert haben, ste­ht fest: “Der neue Asphalt ist nicht so rau wie im Vor­jahr, bietet jedoch ein ähn­lich gutes Grip­niveau, so dass sich als Folge auch die erforder­lichen Ein­stell­w­erte ändern wer­den”, erk­lärt Dun­lop- Man­ag­er Michael Bell­mann. Egal, ob Set­up, Fahrlin­ie oder die Entwick­lung von Run­den­zeit­en und Grip­niveau: In diesem Jahr wer­den in Brands Hatch die Karten neu gemis­cht. Um für jedes Fahrzeug das opti­male Set­up zu erar­beit­en, ste­hen die Dun­lop-Inge­nieure den DTM-Teams als kom­pe­tente Ansprech­part­ner zur Seite.

Dun­lop SP Sport Maxx sorgt für kon­stante Run­den­zeit­en Des Weit­eren bril­liert die britis­che Rennstrecke mit einem abwech­slungsre­ichen hügeli­gen Lay­out und Kur­ven, die nicht ein­se­hbar sind. Hinzu kom­men Boden­wellen sowie teil­weise nach außen abfal­l­ende Kur­ven. Das Streck­en­lay­out bietet eine anspruchsvolle Kom­bi­na­tion von Recht­skur­ven. Deshalb wer­den vor allem die linken Reifen belastet. Es gibt lediglich zwei Linkskur­ven und eine sehr kurze Gegenger­ade ohne Seit­en­last auf den Reifen. So wer­den die Fahrzeuge in Brands Hatch in Bezug auf die Fahrzeug-Geome­trie extrem asym­metrische Werte aufweisen. “Unsere Erwartung­shal­tung an den diesjähri­gen DTM-Reifen ist hoch, und wir gehen wie auf den bish­eri­gen Rennstreck­en davon aus, dass sich die Run­den­zeit­enkon­stanz zum Vor­jahr wesentlich verbessert. Dies sollte auch einen pos­i­tiv­en Effekt auf die Fahrzeug­bal­ance haben, so dass wir bis zum Schluss span­nen­den Sport erwarten kön­nen”, so Michael Bell­mann über die für die Sai­son 2010 leicht mod­i­fizierten Spez­i­fika­tion des Dun­lop SP Sport Maxx. Im ver­gan­genen Jahr fuhr Paul di Res­ta (AMG Mer­cedes C‑Klasse) im Ren­nen die schnell­ste Runde. Der Schotte benötigte dabei lediglich 42,387 Sekun­den für die kurze Indy-Cir­cuit-Vari­ante.